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Veranstaltungen

Blogger diskutieren über Revolutionen

„Revolutionen heute sind digitale Revolutionen“ - so der Titel von zwei Workshops der Deutschen Welle auf der Bloggerkonferenz re:publica am 13. April in Berlin. Im Fokus: Afrika und Lateinamerika.

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Am 13. April um 14 Uhr im Friedrichstadtpalast in Berlin:

„Revolutionen heute sind digitale Revolutionen.
Tunesien, Ägypten und Libyen: Ein Fanal für ganz Afrika?“

Hierzu diskutieren:

Claire Ulrich, Mitglied der Jury des internationalen Blog-Awards „The BOBs“, Global Voices, Paris
Amira Al Husseini, Mitglied der Jury des internationalen Blog-Awards „The BOBs“, Global Voices, Bahrain
Ludger Schadomsky, Deutsche Welle, Amharisches Programm

Moderation: Geraldine de Bastion, newthinking communications

Ludger Schadomsky, Leiter der Amharisch-Redaktion der DW

Ludger Schadomsky, Leiter der Amharisch-Redaktion der DW

Afrika schien lange Zeit wie abgekoppelt von den modernen Kommunikationsmedien. Die jüngsten Ereignisse in Tunesien, Ägypten und Libyen zeigen allerdings, welchen Stellenwert digitale Kommunikation bekommen hat. Die afrikanisch-arabische Protestwelle wird in wesentlichen Punkten von Sozialen Tools getragen, die Verbreitung dieser Plattformen explodiert förmlich (Zuwachs Facebook in Afrika in den letzten sechs Monaten: 50,1 Prozent).

Doch wäre dies auch in anderen Teilen Afrikas möglich? Zwar ist Internet über Breitband in den meisten Ländern Afrikas lediglich ein Elitemedium. Aber Internetcafes und vor allem mobiles Internet sind Alternativen „für jedermann“. Die Zuwachsrate afrikanischer Mobilfunknutzer liegt bei fast 50 Prozent – die stärkste Wachstumsrate weltweit. Telefonie, SMS, Spiele und UKW-Empfang sind wichtige Anwendungen. Aktives Posten von Informationen und Bildung von Interessengruppen über digitale Vernetzung eröffnet Zugang zu Bildungsangeboten und neue Marktchancen.

Fragen hierzu:

- Ist die Protestwelle Nordafrikas auch Ausdruck einer „Cyber-Revolution“, wäre sie auch in anderen Regionen des Kontinents möglich?
- Welche Entwicklungschancen bieten die digitalen Möglichkeiten den Menschen in Afrika?
- Wie entgehen afrikanische Länder der Gefahr eines „digital divide“ innerhalb des Kontinents?
- Lassen sich Erkenntnisse bei der digitalen Entwicklung Afrikas auf andere infrastrukturell unterentwickelte Weltregionen übertragen?


Am 13. April um 16 Uhr in der Kalkscheune in Berlin:

„Revolutionen heute sind digitale Revolutionen.
Lateinamerika: „Más internet, menos dictatura“

Es diskutieren:

Rosana Hermann, Mitglied der Jury des internationalen Blog-Awards „The BOBs“, Bloggerin aus Brasilien
Vanina Berghella, Mitglied der Jury des internationalen Blog-Awards „The BOBs“, Journalistin und Bloggerin aus Argentinien

Moderation: Geraldine de Bastion, newthinking communications

Rosana Hermann, Bloggerin und BOBs-Jurymitglied aus Brasilien

Rosana Hermann, Bloggerin und BOBs-Jurymitglied aus Brasilien

In kaum einer Weltregion entwickeln sich von Internet und Mobilfunk so rasant wie in Lateinamerika. An der Spitze liegen Uruguay, Panama, Chile, Argentinien und Brasilien.

Insbesondere für die sozialen Bewegungen in Lateinamerika ist das Internet nicht mehr wegzudenken. Politische Plattformen und Soziale Netzwerke dienen zur Organisation, Koordination und auch für Cyberaktivismus. Blogs sind hier die „Stimme des kleinen Mannes“. Sie schaffen Foren für eine Gegenöffentlichkeit – die den Regierenden oft genug ein Dorn im Auge ist. Infiltration und Web-Attacken sind zwei der Instrumente, die freie Meinungsäußerung zu unterlaufen.

Fragen hierzu:

- Stimmt die These des Journalisten Jorge Ramos Ávalos: „Más internet, menos dictatura“? („Mehr Internet, weniger Diktatur“)
- Kann man bereits von einem „Cyberkrieg“ zwischen Regierungen und Regierten im Internet Lateinamerikas sprechen?
- Welche Rolle spielt die gemeinsame Sprache Spanisch für die Ausbildung einer digitalen Community auf dem Kontinent?
- In welcher Weise vernetzen sich Aktivisten länderübergreifend?

Interessierte Journalisten, die an den Workshops teilnehmen möchten, akkreditieren sich bei der re:publica.

WWW-Links

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Martina Bertram

T +49.228.429-2055 martina.bertram@dw.com