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Kultur

Blitze im Anzug

Jetzt ist der Moment gekommen, das Schildchen im Pullover anzuschauen: Baumwolle? Gut. Kunstfaser? Achtung. Denn einen Australier hat seine Vorliebe für Polyesterkleidung angeblich in ein wandelndes Kraftwerk mit erstaunlichen Folgen verwandelt, berichtet der australische Sender ABC. Zunächst brannte Frank Clewer durch die Entladung von schätzungsweise 30 000 Volt statischer Elektrizität bei einer Einkaufstour ein Loch in einen Teppich. Danach brachte er eine Fußmatte aus Plastik in seinem Wagen zum Schmelzen.

"Es klang in etwa wie Feuerwerkskörper", sagte Clewer. "Innerhalb von fünf Minuten begann der Teppich zu schmoren." Angestellte des Einkaufszentrums in der Stadt Warrnambool im Bundesstaat Victoria riefen die Feuerwehr, das Gebäude wurde geräumt. Auf dem Teppich

hinterließ die Entladung ein münzgroßes Loch. "Der arme Kerl hat durch seine synthetische Kleidung statische Elektrizität aufgebaut", sagte Forscher Karl Kruszelnicki von der Sydney University. "Die Aufladung baute sich auf, nur, indem er herumlief."