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Wirtschaft

Blackstone-Börsengang erfolgreich

Investoren haben dem US-Investor Blackstone die Aktien zu seinem Börsenstart am Freitag förmlich aus der Hand gerissen: Beim sechstgrößten Börsengang der US-Geschichte wechselten in New York 113,1 Millionen Blackstone-Aktien den Besitzer, das sind fast alle der angebotenen 133,3 Millionen Aktien. Der Kurs stieg zum Börsenschluss um 13 Prozent auf 35,06 Dollar (26,08 Euro). Der Marktwert des Börsenneulings, der in Deutschland vor allem als Telekom-Großaktionär bekannt ist, stieg damit auf 38 Milliarden Dollar (28,27 Milliarden Euro). Das große Interesse der Anleger an den Aktien des Finanzinvestors spiegelt den Aufstieg und die Macht der Private-Equity-Branche wider. Es wird nun damit gerechnet, dass sich weitere große Unternehmen der Branche wie Rivale KKR auf einen Börsengang vorbereiten. Durch den Börsengang können die beiden Firmengründer Stephen Schwarzman und Peter Peterson, die 1985 mit einem Startkapital von 400.000 Dollar begannen, jetzt richtig Kasse machen. Der Vorstandschef Schwarzman hält einen Aktienanteil von 24 Prozent im Wert von knapp 8 Milliarden Dollar; der irgendwann nach dem Börsengang seinen Rückzug planende 80-jährige Verwaltungsratsvorsitzende Peterson vier Prozent im Wert fast 2 Milliarden Dollar.