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Aktuell Welt

Blackbox bestätigt Rauch an Bord des abgestürzten Egyptair-Jets

Noch immer bleibt unklar, warum die Egyptair-Maschine Mitte Mai auf dem Weg nach Kairo plötzlich vom Radar verschwand und abstürzte. Die Auswertung des Datenschreibers bringt nur bedingt Erkenntnisse.

Gut einen Monat nach dem Absturz eines Egyptair-Flugzeugs ins Mittelmeer hat die Auswertung eines der Flugschreiber bestätigt, dass in der Maschine Rauchalarm auslöst worden war. Die aufgezeichneten Daten der Blackbox stimmten überein mit früheren Funknachrichten, die Rauch im vorderen Bereich des Jets und bei der Bordelektronik gemeldet hätten. Teile des Vorderteils der Unglücksmaschine wiesen den Angaben zufolge zudem Anzeichen für die Einwirkung hoher Temperaturen sowie Ruß auf, teilte der Untersuchungsausschuss unter Führung Ägyptens in Kairo mit.

Ägypten Egyptair-Flugzeug Trümmer

Geborgene Wrackteile des abgestürzten Flugzeuges von Egyptair

Die Maschine der ägyptischen Fluggesellschaft Egyptair war am 19. Mai auf dem Weg von Paris nach Kairo mit 66 Menschen an Bord ins Mittelmeer gestürzt. Der bei dem Absturz stark beschädigte Datenschreiber war zuvor in Frankreich repariert und anschließend zurück nach Kairo gebracht worden. Die Reparatur des Stimmenrekorders läuft noch. Die beiden Flugschreiber waren vor rund zwei Wochen nach wochenlanger Suche im Mittelmeer entdeckt worden. Von der Auswertung der Flugschreiber erhoffen sich die Ermittler die Aufklärung der Absturzursache, die noch immer unklar ist. Nachdem die ägyptischen Behörden zunächst von einem möglichen Anschlag gesprochen hatten, gehen Experten inzwischen eher von einem Unfall aus.

as/uh (rtr, afp, dpa)