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Kriminalität / Internet

BKA erstattet Anzeige nach Cyberattacke

Einen Tag nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin legte ein Hackerangriff die Seite des Bundeskriminalamtes lahm. Das BKA stellt Strafanzeige gegen Unbekannt.

Dies sagte eine BKA-Sprecherin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Am 20. Dezember hatten Unbekannte den Server des Bundeskriminalamtes (BKA) angegriffen und das BKA-Hinweisportal lahm gelegt. Die Seite sollte es Zeugen des Anschlages auf dem Breitscheidplatz ermöglichen, Fotos und Videos vom Tatort hochzuladen um sie für die Ermittler schnell verfügbar zu machen. 

Bei dem Serverangriff handelt es sich nach Erkenntnissen der Ermittler um eine sogenannte DDoS-Attacke (Distributed Denial of Service). Bei dieser Art von Angriff führen die Hacker durch massenhafte Anfragen eine Überlastung des Portals herbei, sodass die Seite für etwa zweieinhalb Stunden nicht erreichbar war.

Nach BKA-Angaben gingen bis zum Jahresende etwa 600 Hinweise über das Portal ein, 1000 Bild- und 200 Videodateien wurden hochgeladen. Die Auswertung dauere noch an.

jv/sti (afp,dpa)

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