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Kultur

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Kunst kann aus ganz unterschiedlichen Motiven entstehen: Erlebnisse aus Frauenkommunen, Pferderennen, Liebe zu Altem und die Liebe zu Wüsten und Himmelsbildern.

Heroine of the people (Revolutionary) von Mai-Thu Perret (Quelle: AP)

"Heroine of the people (Revolutionary)" von Mai-Thu Perret

Raoul Dufy: Les Pecheurs à l'ombrelle rouge

Raoul Dufy: Les Pecheurs à l'ombrelle rouge

Für Raoul Dufy (1877-1953) standen die Farbe im Mittelpunkt seines Werks sowie traditionelle Themen wie Pferderennen und Interieurs. Mit seiner hellen und unproblematischen Malerei gewann er das Interesse der höheren Gesellschaft der Goldenen Zwanziger. Rund 120 dieser in leuchtenden Tönen gemalten Regatten und Landschaftsbilder sowie 90 Zeichnungen und Grafiken sind unter dem Titel "Raoul Dufy. Le plaisir" im Museum für moderne Kunst der Stadt Paris zu sehen. Eines seiner wichtigsten Werke ist das monumentale Wandgemälde "La Fée Electricité", das 1937 für die Pariser Weltausstellung entstand und im Besitz des Museums ist. Die Ausstellung dauert bis zum 11. Januar.

Afghanischer Goldschatz in San Francisco

(Quelle: Kenneth Garreth)

Das Museum für Asiatische Kunst in San Francisco zeigt 228 antike Objekte aus Afghanistan von vier bedeutenden Ausgrabungsstätten, darunter den berühmten Goldschatz aus Baktrien, einer Region an der Seidenstraße. Ein Teil der Grabbeilagen, Schmuckstücke und Alltagsgegenstände waren 1978 entdeckt, dann aber in Kriegszeiten versteckt und erst 2003 wiedergefunden worden. Unter dem Titel "Afghanistan: Verborgene Schätze aus dem National Museum, Kabul" ist die Ausstellung vom 24. Oktober bis Ende Januar 2009 in San Francisco zu sehen.

Fotos und Malereien über den amerikanischen Südwesten

(Quelle: Georgia O'Keeffe Museum)

Georgia O'Keeffe: Ranchos Church No. 1

Zwei Künstler, ein Motiv: Die Ausstellung "Natural Affinities" in Washington zeigt Fotos und Malereien der befreundeten US-Künstler Georgia O'Keeffe und Ansel Adams, in denen die Pracht der klaren Landschaften des amerikanischen Südwestens eingefangen wurde. Die Motive der Schau sind sonnenbestrahlte Wüsten, alte Kirchen und Himmelsbilder. Es ist das erste Mal, dass die Werke der beiden Künstler in einer gemeinsamen Ausstellung zu sehen sind. Die 42 Malereien und 54 Fotografien wurden aus öffentlichen und privaten Sammlungen zusammengetragen. Die Schau im "Smithsonian American Art Museum" läuft noch bis zum 4 Januar 2009.

Schweizer Künstlerin Mai-Thu Perret gibt San Francisco-Debüt

Als erstes großes amerikanisches Museum ehrt das Museum für Moderne Kunst (SFMOMA) in San Francisco die Schweizer Künstlerin Mai-Thu Perret mit einer Einzelausstellung ihrer Werke. Die Show unter dem Namen "New Work: Mai-Thu Perret" ist ab dem 21. November bis zum 1. März 2009 in der Westküstenmetropole zu sehen. Zu den Werken der in New York und Genf arbeitenden, 1976 geborenen Künstlerin zählen Skulpturen, die sie eigens für das SFMOMA anfertigte, sowie Keramikarbeiten, Zeichnungen, Pappmaché-Mannequins und Installationen. Perrets Werk hat seinen Ursprung in einem fiktionalen Tagebuch einer utopischen Frauenkommune in der Wüste von New Mexico ("The Crystal Frontier"), an dem die Künstlerin seit 1999 schreibt. Parallel zu den Texten kreiert sie Objekte mit fließenden Grenzen von Kunst, Handwerk, Design und Performance. (kas)

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