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Ostmitteleuropa

Bisher 650 000 Anträge auf Ungarnausweis

Bukarest, 11.6.2003, ADZ, deutsch

Nach etwa anderthalb Jahren seit Inkrafttreten des Statusgesetzes für die Auslandsungarn, das hauptsächlich den ethnischen Ungarn in den Nachbarländern Vergünstigungen bietet, liegt die Zahl der Anträge für einen Ungarnausweis unter den Erwartungen, schreibt "Adevarul". Die letzte Statistik, die in Budapest veröffentlicht wurde, spricht von 650.000 Ansuchen in den Nachbarländern (Österreich ausgenommen, denn für dieses Land gilt das Statusgesetz nicht). Proportionell bedeutet dies, dass einer von fünf Ungarn in den betreffenden Ländern um einen Ausweis angesucht hat. Die größte Anzahl wurde in Rumänien verzeichnet, etwas mehr als 375.000 Gesuche, was ungefähr dem oben genannten Verhältnis entspricht. Etwas über 100.000 Anträge für einen Ungarnausweis gibt es in der Ukraine (das bedeutet, dass zwei von drei ethnischen Ungarn den Ausweis verlangt haben). 100.000 Anträge verzeichnet man in Serbien (das bedeutet, dass einer von drei der hier lebenden ethnischen Ungarn in Besitz des Ausweises gelangen möchte). Dasselbe Verhältnis gilt auch für Kroatien, wo bisher 5500 Gesuche verzeichnet wurden. Der geringste Proporz taucht in der Slowakei auf; hier gibt es 70.000 Antragsteller, das bedeutet, dass etwa nur jeder Achte der hier lebenden ethnischen Ungarn einen Antrag gestellt hat. Allerdings hat es gerade in der Slowakei auch die flexibelste Haltung gegenüber diesem Gesetz gegeben. (fp)

  • Datum 11.06.2003
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  • Permalink http://p.dw.com/p/3jol
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