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Deutschland

Bisher 38 Tote bei Auslandseinsätzen

38 Todesopfer bei Auslandseinsätzen hat die Bundeswehr seit 1993 zu beklagen. Die meisten Toten waren Opfer von Verkehrs- und anderen Unfällen. Nur ein Bundeswehrsoldat starb durch Kampfhandlungen.

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Das Risiko ist immer dabei

14. Oktober 1993: Ein 26-jähriger Sanitätsfeldwebel wird in der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh auf offener Straße erschossen.

21. Dezember 1995: An Bord der Fregatte «Karlsruhe» in der Adria wird beim Bundeswehr-Friedenseinsatz für das ehemalige Jugoslawien ein 25-jähriger Maat beim Ausbringen eines Beibootes vom umschlagenden Boot so schwer verletzt, dass er wenig später stirbt.

23. Mai 1997: Bei den Vorbereitungen für eine Patrouillenfahrt kommen zwei Bundeswehrsoldaten in Bosnien im Feldlager Rajlovac bei Sarajevo durch versehentlich abgegebene Schüsse ums Leben. Die tödlichen Schüsse hatten sich aus einer Maschinenkanone auf einem Spähpanzer gelöst, als die Soldaten wie vorgeschrieben Waffen und Gerät für die Patrouille überprüften.

9. September 1997: Ein 27-jähriger Soldat kommt südlich von Sarajevo in Bosnien bei einem Verkehrsunfall ums Leben.

6. Juli 1998: Vier deutsche Soldaten der Bosnien-Friedenstruppe SFOR kommen in einem Panzer vom Typ «Fuchs» zehn Kilometer südlich von Sarajevo von der Straße ab und überschlagen sich. Dabei kommt ein Hauptmann ums Leben. Seine drei Kameraden werden verletzt.

30. Mai 1999: Ein "Fuchs"-Transportpanzer stürzt auf dem Weg vom albanischen Hafen Durres in den Ort Metari von einer Brücke. Ein Soldat wird getötet, einer schwer und einer leicht verletzt.

30. Oktober 1999: Ein 31-jähriger Oberfeldwebel der KFOR-Friedenstruppe kommt mit seinem Fahrzeug in der Nähe von Prizren von der Straße. Er erliegt seinen Verletzungen.

21. April 2000: Ein im Kosovo eingesetzter 25-jähriger Bundeswehrsoldat tötet sich im Feldlager von Prizren durch einen Schuss aus seiner Dienstwaffe.

6. Mai 2000: Ein 37-jähriger Oberfeldwebel der Bundeswehr wird bei einem Verkehrsunfall in dem mazedonischen Ort Dabile bei Strumica getötet.

8. Oktober 2001: Beim Abschuss eines Hubschraubers der Vereinten Nationen über der georgischen Region Abchasien werden neun Menschen getötet, darunter auch ein als Beobachter eingesetzter deutscher Oberstabsarzt.

15. Dezember 2001: Bei einem Unfall mit einer Schusswaffe kommt ein 21-jähriger KFOR-Soldat im Kosovo im Feldlager von Prizren ums Leben.

6. März 2002: Drei dänische und zwei deutsche Soldaten der ISAF-Schutztruppe kommen in Kabul ums Leben, als zwei Flugabwehrraketen russischer Herkunft vorzeitig detonieren. (ap/wga)