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Aktuell Nahost

Bis zu 25 Tote bei Selbstmord-Anschlag auf Trauerfeier im Irak

Mehr als 55 Menschen erlitten Verletzungen. Ort des blutigen Geschehens war die östlich gelegene Provinz Dijala. Beerdigt wurde ein - schiitischer - Milizionär. In der Region ist aber auch der - sunnitische - IS aktiv.

Ein Attentäter habe im Osten der Stadt Al-Mikdadija seine Sprengstoffweste gezündet, meldete die Nachrichtenseite "Al-Sumaria". Der Internetseite "Shafaaq News" zufolge wurde das Attentat auf der Trauerfeier für den Kämpfer einer schiitischen Miliz verübt. Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat.

Al-Mikdadija liegt in der östlichen Provinz Dijala, in der die Behörden vor einem Jahr ihren Sieg über die Aufständischen erklärt hatten. Die sunnitische Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS), die weite Landesteile des Irak und im benachbarten Syrien kontrolliert, blieb jedoch in Dijala aktiv.

Erst am Sonntag waren bei einem Selbstmordanschlag auf ein vor allem von Schiiten bewohntes Viertel der Hauptstadt Bagdad mehr als 70 Menschen getötet worden, mehr als 150 wurden verletzt. Der IS bekannte sich zu der Tat. Die Dschihadisten verüben regelmäßig Attentate im Irak und greifen dabei vor allem Schiiten an.

sti/ml (dpa, rtr)