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Welt

Bis auf den letzten Tropfen - Der Kampf gegen Wasserknappheit im Jemen

"Ich bin durstig. Der Durst hat mein Herz zerbrochen und das Blut in meinen Adern entflammt. Nicht einmal ein Wasserfall kann meine Sehnsucht stillen".

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In traurigen jemenitischen Liedern steht Durst als Synonym für Trennung und das Sehnen nach der Geliebten. Doch vom Liebeskummer abgesehen kann Durst im Jemen auch zu einem zu einem lebensbedrohlichen Problem werden.

Während es im alten Jemen ausgeklügelte Bewässerungsmethoden gab, und die Römer das blühende Gebiet "Arabia Felix" nannten, gilt das Land heute als "Armenhaus der Region". Mehr als ein Drittel der 18 Millionen Jemeniten muss sich von weniger als zwei Euro täglich ernähren, mehr als die Hälfte der Bevölkerung sind Analphabeten. Doch eines der bedrohlichsten Probleme des Landes ist die Wasserknappheit.

Mit nur 140 Kubikmetern Wasserverbrauch jährlich pro Kopf liegt der Jemen am unteren Ende der Verbrauchsskala verglichen mit den Nachbarstaaten. Ein Großteil des Landes verfügt kaum über das zur Existenzsicherung erforderliche Minimum an Trink- und Brauchwasser. Mit modernen Wassertechnologien, dem Einsatz – auch – deutscher Fachleute, Aufklärungsprogrammen über Wasserverschwendung und das auch im Jemen durchaus vorhandene Einsparpotential versuchen die Behörden, eine effizientere Nutzung der knappen Ressource zu bewirken. Doch der Erfolg ist bislang erst ansatzweise in Sicht.

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