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Nahost

Biografie: Der Lebensweg des Saddam Hussein

Saddam Hussein hat eine gewaltbestimmte Karriere vom armen Bauernsohn bis zum skrupellosen Machthaber hinter sich. Die wichtigsten Daten seines Lebens.

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Saddam Hussein (Aufnahme: 2002)

  • Geboren offiziell am 28. April 1937 im Dorf El Ouja nahe Tikrit als Kind einer Kleinbauernfamilie.


  • Seit 1957 Mitglied der damals noch verbotenen Baath-Partei.


  • 1959 Flucht ins benachbarte Ausland nach Beteiligung an einem gescheiterten Attentat auf den damaligen irakischen Regierungschef Abdel-Karim Kassam.


  • 1963 Rückkehr und Hochzeit mit seiner Cousine Sajida Chairallah; Geburt des ältesten Sohnes Udai 1964; danach Sohn Kusai und drei weitere Töchter.


  • 1964-66 Haftstrafe nach gescheitertem Putschversuch gegen Abdul Salam Aref.


  • Nach Umsturz und Machtübernahme der Baath-Partei im Irak am 17. Juli 1968 Aufstieg zum stellvertretenden Generalsekretär der Bewegung.


  • Wahl zum Generalsekretär der Baath-Partei am 11. Juli 1979.


  • Machtübernahme als Staats- und Regierungschef am 16. Juli 1979, Beseitigung unliebsamer Gegner in einer blutigen Säuberungswelle.


  • Beginn eines verlustreichen Krieges gegen Iran im Juni 1980; Waffenstillstand am 20. August 1988.


  • Überfall Iraks auf das Nachbarland Kuwait am 2. August 1990.


  • Im Februar 1991 militärisches Debakel in der von ihm ausgerufenen "Mutter aller Schlachten" gegen die USA und Alliierte.


  • Einnahme Bagdads durch US-Soldaten am 9. April 2003; Zusammenbruch des Saddam-Regimes und Flucht des Herrschers.


  • Festnahme Saddams am 14. Dezember in seiner Heimatstadt Tikrit.