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Welt

Bildungschancen in der 'Globalen Welt'

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Lernen fürs Leben..... (AP Photo/Joerg Sarbach)

Anna wohnt in Köln. Sie geht in die Schule, seit sie sechs Jahre alt ist. Jeden Tag. Ein Luxus? Für Anna mit Sicherheit nicht, aber für weit mehr als 100 Millionen Kinder weltweit doch.

Bildung ist ein Menschenrecht, und trotzdem gehen Kinder in vielen Ländern der Welt nicht in die Schule. Warum? Der Schulweg ist zu weit oder das Schulgeld zu teuer, die Eltern brauchen die Kinder bei der Arbeit auf dem Feld oder im Haus, Väter wollen nicht, dass die Töchter zur Schule gehen. Die Aufzählung ließe sich fortsetzen. Eine Folge: viele Erwachsene können nicht lesen und schreiben können. Die meisten davon Mädchen und Frauen.

Vielen Entwicklungsländern mangelt es an gut ausgebildeten Berufsfachkräften, weil sichere Beamtenjobs in der Gesellschaft anerkannter sind als handwerkliche Berufe, oder die Ausbildung nicht praxisbezogen ist.

Wer immer es sich leisten kann, versucht daher, einen der begehrten Studienplätze im westlichen Ausland zu ergattern. Die Folge: das Bildungsniveau im eigenen Land sinkt weiter, weil viele Studienabsolventen nicht in ihr Heimatland zurückkehren, um ihr Wissen dort weiter zu geben.

Wir fragen in der Serie "Bildungschancen im Zeitalter der Globalisierung" Menschen in Afrika, Lateinamerika, Südost- und Zentralasien, welche Erfahrungen sie in ihrer Schulzeit gemacht haben, was sie verbessern würden, was sie sich für ihre Kinder in puncto Bildung wünschen. Natürlich kommen auch die Verantwortlichen zu Wort ebenso wie Vertreter der deutschen und internationalen Entwicklungshilfe.

Als Kooperationspartner dieser Serie, die im Jahr 2003 beginnt und bis 2005 dauert, sind Afghanistan, Angola, Brasilien, Burkina Faso, Ghana, Indien, Jordanien, Kambodscha, Kamerun, die Mongolei, Mosambik, Namibia, Nepal, Pakistan, Philippinen, Tadschikistan, Togo, Turkmenistan, Usbekistan und Vietnam vorgesehen.

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