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Filme

Bilder, die unter die Haut gingen

Kunst kann auch unter die Haut gehen, wie die Ausstellung über Seemannstätowierungen zeigt. Wir haben diese Woche aber natürlich auch weniger schmerzhaftes im Angebot.

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Salzburg: Grafiken und Skulpturen von Paladino

Ausstellungstipps v. 12.08.2005 Mimmo Paladino, Ohne Titel , 2005, im Besitz des Künstlers

Mimmo Paladino, Ohne Titel , 2005, im Besitz des Künstlers

Die Anfänge von Kulturen und Entwicklungen sind es, die den italienischen Künstler Mimmo Paladino interessieren. In seinem Werk spürt er die Wurzeln alter Kulturen auf, nimmt Bezug auf die griechisch-römische, die phönizische, ägyptische oder arabische Antike und schlägt einen Bogen zur modernen Welt. Das Museum der Moderne Salzburg zeigt am Standort Rupertinum eine Schau mit Zeichnungen, Gemälden und Skulpturen des 1948 in Paduli geborenen Künstlers.

Bis 31. August, Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr, Donnerstag bis 21 Uhr.

Amsterdam: Seemannstätowierungen

Andenken an ferne Länder und fremde Frauen nahmen Matrosen nicht im Seesack mit nach Hause, sondern auf der Haut. Sie ließen sich mit dunkler oder bunter Farbe Schiffe, weibliche Figuren und exotische Tiere einritzen, und der Fantasie ihrer Tätowierer war kaum eine Grenze gesetzt. Das Amsterdams Historisch Museum in der niederländischen Hauptstadt zeigt die Früchte dieser Kunst jetzt in einer Ausstellung. Die Zuschauer gehen dabei durch das nachgebaute Studio von "Tattoo Peter", der fast drei Jahrzehnte lang seine Tätowiermaschinen über die nackte Haut tausender Seeleute führte. Außer den alten Originalwerkzeugen und Zubehör sind Entwurfskizzen, viele Bilder und ein Video zu sehen, ebenso wie in Formalin erhaltene tätowierte Hautstücke.

Bis 6. November, Montag bis Freitag 10 bis 17 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertage 11 bis 17 Uhr.

Rom: Botero kehrt zurück

Botero: Die vergangenen 15 Jahre Ausstellungstipps

FERNANDO BOTERO Botero kehrt mit 170 neuen Werken nach Rom zurück

Wie kaum ein anderer seiner Landsmänner repräsentiert Fernando Botero in der Welt die moderne lateinamerikanische Kunst: Markenzeichen sind seine üppigen, grotesk-naiven Figuren mit ihren aufgeblähten Körpern. Jetzt kehrt der 73-jährige Kolumbianer nach Rom zurück, wo er zuletzt 1991 im Palazzo delle Esposizioni ausgestellt hatte. Für die Schau "Botero: Die vergangenen 15 Jahre" im Palazzo Venezia hat der Künstler insgesamt 170 neuere Werke ausgewählt, die zuvor noch nie in Rom zu sehen waren und die jüngste künstlerische und poetische Entwicklung Boteros zeigen. Neben Gemälden gehören auch Zeichnungen und Skulpturen zu der Ausstellung.

Bis 15. September, täglich 10 bis 19 Uhr, Montag geschlossen.

Nizza: Lithografien von Braque und Miro

Erstmals zeigt die berühmte Fondation Saint-Paul de Vence rund 300 Lithografien und Radierungen großer Künstler wie Braque, Chagall, Miró und Tàpies. "Diese Werke stammen alle von Künstlern, die Bestandteil unserer Sammlung sind und sich bisher in den Depots befanden. Sie werden erstmals diesen Sommer ausgestellt", erklärte die Leitung der in der Nähe von Nizza gelegenen Stiftung. Die Ausstellung mit dem Titel "Die Ateliers der Modernität" deckt rund ein Jahrhundert künstlerisches Schaffen ab. Sie beginnt mit Georges Braque im Jahr 1905 und endet mit den jüngsten Arbeiten der Künstler Marco Del Re und Aki Kuroda aus dem Jahr 2005.

Bis zum 13. November, täglich von 10 bis 19 Uhr, ab 1. Oktober bis 30. Juni 10 bis 12.30 Uhr und 14.30 bis 18 Uhr.

Antibes: Nicolas-de-Staël-Retrospektive

Unter dem Titel "Nicolas de Staël. Ein Herbst, ein Winter" zeigt das Picasso Museum in Antibes mehr als 70 Werke des französischen Malers russischer Herkunft. Viele dieser Werke sind in dem Badeort an der Côte d'Azur entstanden, in dem er vom September 1954 bis zu seinem Tod im März 1955 lebte. Der lyrisch-abstrakte Maler entwarf in dieser Zeit aus großen farbigen Flecken Landschaften, Stillleben und Figurenbilder. Einige dieser Werke wurden zuletzt knapp zwei Monate nach dem Tod de Staëls im Picasso-Museum in Antibes gezeigt.

Bis 16. Oktober, täglich außer Montag von 10 bis 18 Uhr.

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