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Bundesliga

"Bild": Heynckes neuer Bayern-Trainer

Nach Informationen der "Bild"-Zeitung erhält Jupp Heynckes beim Fußball-Rekordmeister einen Vertrag bis zum Saisonende. Der 72-Jährige werde die Nachfolge des entlassenen Trainers Carlo Ancelotti übernehmen.

Damit hatte kaum jemand gerechnet: Jupp Heynckes wird nach Informationen der "Bild"-Zeitung neuer Trainer beim deutschen Fußball-Meister Bayern München. Der 72-Jährige werde den Posten nach der Entlassung von Carlo Ancelotti bis zum Saisonende übernehmen, berichtet das Blatt. Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und Präsident Uli Hoeneß, so die "Bild", wollten die Mannschaft für den Rest der bislang mäßig verlaufenen Saison keinem Trainer anvertrauen, der noch ohne Bayern-Erfahrung sei. Der Verein hat die Meldung noch nicht bestätigt. Für Heynckes wäre es die vierte Amtszeit bei den Bayern. Zuletzt hatte er den Rekordmeister 2013 zum Triple aus Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League geführt und danach seine Trainerkarriere für beendet erklärt.

Zwischenlösung für Nagelsmann? 

Nach dem Aus für Ancelotti am vergangenen Donnerstag und der Berufung von Interimscoach Willy Sagnol war heftig über die Nachfolge spekuliert worden. Vor allem Thomas Tuchel, Ex-Trainer des Bayern-Rivalen Borussia Dortmund, war im Gespräch, da er derzeit ohne Engagement und damit verfügbar ist. Sollte Heynckes bis zum Saisonende übernehmen, dürfte Julian Nagelsmann von 1899 Hoffenheim der Favorit auf den Trainerposten ab der Saison 2018/19 sein. Zuletzt hatte der 30 Jahre alte Nagelsmann bereits in einem Interview gesagt, dass der Trainerposten bei Bayern sein Traum sei. Eine Freigabe durch Hoffenheim während der Saison war unwahrscheinlich.

Heynckes hatte die Bayern von 1987 bis 1991 erstmals trainiert. 1989 und 1990 waren die Münchener unter ihm deutscher Meister geworden. 2009 sprang er nach der Entlassung von Jürgen Klinsmann für gut einen Monat als Interimstrainer beim FC Bayern ein. Von 2011 bis 2013 war er Chefcoach des Vereins und verabschiedete sich mit dem Triple ins Privatleben. Wohl vorläufig, wie sich jetzt herausstellt. 

sn (sid, dpa, BILD)

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