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Fußball

Big Point für Frankfurt

Eintracht Frankfurt sichert sich in einem packenden und torreichen Abstiegsduell einen enorm wichtigen Auswärtssieg. Bayer Leverkusen bleibt schon wieder ohne Sieg und muss um einen Champions-League-Platz bangen.

Stefan Aigner musste nicht lang überlegen: Obwohl der Mittelfeldmann von Eintracht Frankfurt selbst hätte schießen können, legte er uneigennützig quer und zerlegte damit die Nürnberger Abwehr: Kollege Joselu musste nur noch einschieben, und schon stand es 2:0 (49.). Ähnliches hatte er schon vor dem 1:0 in der 21. Minute durch Tranquilo Barnetta getan. Es waren an diesem Sonntagnachmittag Szenen wie die zum 2:0, die den Unterschied machten. Dass es nach dem 3:0 durch Alexander Madlung (53.) noch einmal eng wurde für die Eintracht, spielte am Ende keine Rolle mehr: Frankfurt siegte mit 5:2 (1:0) beim direkten Konkurrenten 1. FC Nürnberg und setzte sich damit erst einmal von den Abstiegsrängen ab. "Ich habe mir eine Zerrung geholt beim Jubeln. Unglaublich", sagte Frankfurts Trainer Armin Veh dem Fernsehsender Sky.

Josip Drmic (64.) und José Campaña (71.) brachten den "Club" mit zwei Traumtoren zwar noch einmal heran, doch es brachte nichts mehr. In der 80. Minute wurde noch einmal deutlich, warum die Nürnberger auf dem vorletzten Platz stehen: Javier Pinola sah wegen einer Notbremse die Rote Karte und schadete damit seiner Mannschaft, die zu diesem Zeitpunkt drauf und dran war, den Ausgleich zu erzielen. Joselu (88.) und Vaclav Kadlec (90.) machten daraufhin den Auswärtssieg für die Eintracht perfekt, die nun sechs Punkte Vorsprung auf den besiegten Konkurrenten hat. "In der 1. Halbzeit war nur Angst da. Da haben wir gespielt wie ein Absteiger", sagte "Club"-Trainer Gertjan Veerbek. Torhüter Raphael Schäfer stellte fest: "Wenn wir dieses Spiel nehmen, muss man sich Sorgen machen." Besonders bitter für Nürnberg: Frankfurts Doppeltorschütze Joselu hatte zu Beginn des Spieles seinen Gegenspieler Ondrej Petrak mit einem Ellenbogenschlag so stark verletzt, dass dieser in der 21. Minute mit Verdacht auf Gehirnerschütterung und Nasenbeinbruch ausgewechselt werden musste. Diese Tätlichkeit hätte mit einer Roten Karte geahndet werden können.

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Bundesliga - der 26. Spieltag

Wieder kein Sieg für Leverkusen

In der letzten Begegnung des 26. Bundesliga-Spieltages entführte die TSG 1899 Hoffenheim die Punkte aus Leverkusen. Mit 3:2 (2:1) gewannen die Gäste durch das Tor von Anthony Modeste kurz vor Schluss und verdarben den Leverkusenern damit den Abend. Sejad Salihovic mit einem Handelfmeter in der 14. Minute und Kevin Volland (40.) hatten die Hoffenheimer zuvor zweimal in Führung gebracht. Bayer glich durch Stefan Kießling (39.) und Simon Rolfes (54.) jeweils aus. Leverkusen bleibt damit zum zwölften Mal in den vergangenen 14 Spielen ohne Sieg und weiter auf Platz vier. Der Vorsprung vor dem rheinischen Rivalen Borussia Mönchengladbach ist jedoch auf zwei Punkte geschmolzen und die Teilnahme an der Champions League in Gefahr.

Bayern doch noch nicht Meister

Über den Samstagsspielen hatte vor allem die Frage geschwebt: Würde der FC Bayern München schon am 26. Spieltag Meister und damit seinen eigenen Rekord brechen? Der Tabellenführer gewann sein Spiel bei Mainz 05 zwar mit 2:0, doch gleichzeitig hätte die Konkurrenz nicht gewinnen dürfen. Borussia Dortmund und der FC Schalke 04 verdarben dem Rekordmeister die Sause: Der BVB siegte bei Hannover 96 mit 3:0 und Schalke besiegte Eintracht Braunschweig mit 3:1. So wird die Meisterfeier wohl um einen Spieltag verschoben, denn die Bayern brauchen dazu nur noch einen Sieg.

Götze und Ribéry jubeln. (Foto: Dennis Grombkowski/Bongarts/Getty Images)

Der FC Bayern München ist nur noch einen Sieg von der Titelverteidigung entfernt

Der FC Augsburg holte sich ein verdientes 1:1 beim VfL Wolfsburg und darf im Kampf um die Europapokalplätze weiter ein Wörtchen mitreden. Ebenso wie Borussia Mönchengladbach nach dem 3:0-Heimsieg über Hertha BSC. Im Abstiegskampf fuhr der VfB Stuttgart mit seinem 1:0-Erfolg über den Hamburger SV den ersten Sieg unter dem neuen Trainer Huub Stevens ein und verließ die Abstiegsplätze. Auch der SC Freiburg darf nach dem 3:1 gegen Werder Bremen wieder vom Klassenerhalt träumen.

Alle Informationen zu den Samstagsspielen finden Sie

hier.

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