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Deutschlehrer-Info

Bibliothek im Netz

Freier Zugang zu deutschen Kulturschätzen für alle – mit diesem Ziel tritt das Projekt Deutsche Digitale Bibliothek (DDB) an. Eine Probeversion ist seit Ende 2012 online. Der Regelbetrieb soll 2013/2014 beginnen.

Die Deutsche Digitale Bibliothek (DDB) soll in Zukunft helfen, das kulturelle und wissenschaftliche Erbe Deutschlands im Internet allen Interessierten zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig dient das Projekt dazu, deutsche Kulturgüter digital zu sichern. Bund und Länder finanzieren das Vorhaben.

Eine erste Testversion von etwa 5,6 Millionen Datensätzen ist seit Ende November 2012 online verfügbar. Sucht man z.B. nach„Bach, Johann Sebastian“, erscheinen Bilder, Fotos und Musiknoten, sogar ein Filmplakat aus dem Jahr 1950 findet sich in der Auswahl. Auch Audios und Videos sollen folgen. So entsteht im Netz langfristig eine Alternative zur großangelegten Digitalisierung rechtefreier Bücher durch den kommerziellen Anbieter Google. Die DDB will Urheberrechte bei allen Angeboten respektieren, was Google eher widerstrebt.

Wissenschaftler und Laien sollen die Datenbank gleichermaßen nutzen können. Die Funktionen und das Angebot werden kontinuierlich in diesem Sinne erweitert. Aber bis es richtig Vergnügen machen wird, in den Beständen der DDB zu stöbern, werden noch Jahre vergehen. Die Digitalisierung riesiger Buch- und Werkbestände kostet viel Zeit und Geld. Auch die geplante Vernetzung mit 30 000 deutschen Bibliotheken, Institutionen und Museen dauert ihre Zeit. Eine Einbindung in die europäische digitale Bibliothek Europeana ist geplant.