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Sport

Biathletinnen feiern Dreifachsieg

Franziska Hildebrand, Maren Hammerschmidt und Miriam Gössner sorgen beim Biathlon-Sprintrennen in Hochfilzen für ein deutsches Siegerpodium. Auch bei den Männern triumphiert ein Deutscher.

Maren Hammerschmidt, Franziska Hildebrand und Miriam Gössner (v.l.). Foto: Getty Images

Maren Hammerschmidt, Franziska Hildebrand und Miriam Gössner (v.l.)

Nach dem ersten Dreifach-Erfolg seit fast fünf Jahren waren die deutschen Biathletinnen völlig aus dem Häuschen. "Das ist wie ein Traum, ich kann es noch gar nicht richtig glauben", sagte Franziska Hildebrand nach dem ersten Weltcupsieg ihrer Karriere und kam wie ihre Teamkolleginnen Maren Hammerschmidt als Zweite und Miriam Gössner auf Rang drei aus dem Jubeln gar nicht mehr raus. Während sich die lange als "Ewige Zweite" geltende Hildebrand beim Sprintrennen in Hochfilzen in Österreich endlich ihren Traum vom Sieg erfüllte, lieferte Hammerschmidt das beste Weltcupergebnis ihrer Laufbahn ab. "Das ist einfach nur geil", sagte die 26-Jährige. Auch Gössner fühlte sich wie eine Siegerin, auch wenn sie von Hammerschmidt kurz vor Schluss noch von Rang zwei verdrängte wurde. "Ich bin total erleichtert, endlich ein gutes Rennen gemacht zu haben", sagte die 25-Jährige, die es erstmals seit zweieinhalb Jahren wieder auf das Podest schaffte und wie Hammerschmidt die WM-Norm erfüllte. Nach 7,5 Kilometern hatte Hildebrand vor der ebenfalls fehlerfrei gebliebenen Hammerschmidt 15,1 Sekunden Vorsprung. Gössner musste einmal in die Strafrunde und hatte 21 Sekunden Rückstand auf die Siegerin.

Auch Dahlmeier schafft WM-Norm

"Das war ein ziemlich perfektes Rennen. Da habe ich nichts zu mäkeln", freute sich Siegerin Hildebrand. Am vergangenen Sonntag in Östersund in Schweden hatte die 28-Jährige ihren ersten Weltcup-Triumph als Dritte noch um 3,3 Sekunden knapp verpasst. "Mit den null Fehlern am Schießstand wusste ich, dass es ein tolles Rennen wird", sagte Hildebrand. "Erst als Maren durch war, habe ich aber daran gedacht, dass ich gewinne." Das überragende deutsche Ergebnis rundete Laura Dahlmeier als Sechste (1 Schießfehler/+ 24,6 Sekunden) ab. Die 22-Jährige hatte in der vergangenen Woche noch wegen der Folgen mehrerer Erkältungen gefehlt und knackte bereits bei ihrem ersten Einsatz die WM-Norm. Vanessa Hinz schaffte es als 15. in die Top 20, Franziska Preuß landete auf dem 21. Rang.

Schempp triumphiert

Simon Schempp jubelt. Foto: Getty Images

Erster Saisonsieg für Simon Schempp

Auch im Sprintrennen der Männer über zehn Kilometer gab es in Hochfilzen einen deutschen Sieger. Simon Schempp setzte sich nach einem makellosen Auftritt ohne Schießfehler vor Gesamtweltcupsieger Martin Fourcade aus Frankreich (1/+9,9 Sekunden) und dem Norweger Tarjei Bö (0/+18,9) durch. "Ich habe mich einfach gut gefühlt einen guten Tag erwischt. Es war nicht einfach, aber der Ausgang ist super", sagte der 27-Jährige. Benedikt Doll schaffte es als Achter (1/+ 34,8 Sekunden) ebenfalls noch unter die Top Ten. Routinier Andreas Birnbacher musste sich mit Rang 21 zufrieden geben. Doppelweltmeister Erik Lesser kam nicht über Platz 43 hinaus.

sn/jk (dpa, sid)