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Doping

Biathletin weist Doping-Vorwürfe zurück

Die russische Biathletin Olga Wiluchina, zweimalige Silbermedaillengewinnerin der Olympischen Spiele 2014 in Sotschi, kündigt an, vor Gericht um ihren guten Ruf zu kämpfen.

Olga Wiluchina bestätigte der russischen Sport-Nachrichtenagentur "R-Sport" in Moskau, dass sie vor Gericht ziehen wolle. Der Biathlon-Weltverband IBU hatte kurz vor Weihnachten zwei der insgesamt 31 im McLaren-Report der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA genannten russischen Biathleten vorläufig gesperrt. Neben Wiluchina nannten russische und italienische Medien den Namen einer zweiten Medaillengewinnerin in Sotschi. "Alle Dopingproben in meiner sportlichen Karriere - vor, während der Spiele in Sotschi und hinterher - waren sauber. Warum sie jetzt auf einmal verdächtig sein sollen, verstehe ich überhaupt nicht", sagte Wiluchina.

Die Russin hatte bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi im Sprint und mit der Damen-Staffel Silber gewonnen. Zudem holte sie bei der WM 2012 in Ruhpolding Bronze in der Verfolgung. Nach ihren Olympia-Erfolgen hatte sie gesundheitliche Probleme und verpasste daraufhin die anschließende Weltcup-Saison. Im vergangenen Winter war Wiluchina nur im zweitklassigen IBU-Cup zum Einsatz gekommen, im November gab sie ihren Rücktritt bekannt.

Dem Bericht des Sonderermittlers Richard McLaren nach sollen bei den Winterspielen in Sotschi reihenweise Dopingproben russischer Sportler im Kontrolllabor ausgetauscht worden sein. Dabei muss nicht in jedem Fall eine belastende Probe beseitigt worden sein. In dem Bericht geht es auch um Spuren von Manipulation an den Röhrchen.

og/jw (dpa)

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