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Beweihräucherung mit dem Urwüchsigen

Nicht nur der Streit zwischen Bundeskanzler und Boulevardpresse beschäftigt die DW-WORLD-Leser - sondern auch die Wahlen in Russland, amerikanische Ahnenforschung und Hobby-Malerei zur Geisterstunde.

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Putin und die internationale Staatengemeinschaft

Putins Aufstieg ist eine Wiederkehr der Demonstration von Stärke als Antriebskraft russischer Politik. Mit ihm kam als Prinzip zurück, was uns in Zeiten des Kalten Kriegs selbstverständlich erschien: Moskau kann nicht verhandeln, mit Moskau kann man nicht verhandeln.

Vladimir Kadavy

Präsident Putin's Regierungsarbeit ist für die Restwelt inzwischen außenpolitisch berechenbar; sie ist typisch großrussisch geprägt. Anders ist dieses Riesenreich auch nicht zu regieren und der durchaus sichtbare ökonomische Fortschritt nicht auf einer Erfolgsschiene zu halten. (…) Und Demokratie lernt man auch nicht von heute auf morgen. Aber wer beherrscht diese Klaviatur schon perfekt? (…)

Dr. Wolf C. Hofmann

Positiv: sein Bemühen, Russland mal als kulturelles und nicht nur alkoholkrankes Land zu präsentieren. Negativ: nicht patriotisch genug. Russen fühlen sich in ihrem Land als Ausländer. (…)

Pjotr Davidoff


Ahnenforschung in den USA

Na, ich bin Amerikanerin und auch ich wollte schon immer wissen, woher meine Vorfahrer stammten. (…) Unsere Geschichte liegt nicht in unser Land, deswegen MÜSSEN wir über unser Vorfahren etwas lernen - so viel wie möglich.

Jennifer Hesse

Das Faible für Ahnenforschung erkläre ich mir so: Einwanderungsland als "Großmacht "sehnt sich nach einer Jahrhunderte alten Kulturgeschichte (China, Japan, Indien, Ägypten, Europa etc.), aus der sie ihre "Wurzelkraft" nehmen kann; hat sie aber nicht aufzuweisen, deshalb wird (wenn es genehm ist) auch besonders bei den "alten verstaubten konservativen innovationslosen ..." Europäern geforscht, um sich modern mit dem Urwüchsigen zu beweihräuchern.

U. Weinelt


Machtwechsel in Griechenland

Ein Machtwechsel in Griechenland wird keine Auswirkung für die EU haben, denn das Land hat weder politisch noch ökonomisch Macht im Europa.

Nawab Khan

Ich glaube nicht, dass sich der kommende Regierungswechsel negativ auf die EU auswirken wird. Ich glaube, es wird eher der Gegenteil eintreten. Ich hoffe, dass die griechische. Regierung noch enger an Europa herankommt als bisher.

Werner Külheim


Bob Ross - Guru der Malerei

Von wegen Kitsch! Es ist einfach genial (und auch genial einfach), was der Mann da jede Nacht auf die Leinwand bringt - schade nur, das solche Leute so früh sterben! Auch wenn die Shows immer gleich ablaufen und die Motive sich ähneln, ist es immer wieder eine Freude zu sehen, mit welch einfachen Mitteln und Tricks die Dynamik der Bilder entstehen. Da möchte man am Liebsten selbst zum Pinsel greifen.

Holger Hahn

Ich selbst bin über die Sendung von Bob zum Malen gekommen. Die Frage ist hierbei nicht, ob mir die Bilder gefallen oder nicht, vielmehr vermittelt Bob viele Techniken, die ein Maler benötigt, will er sich nicht mangels Können ausschließlich in der Abstraktion bewegen. Und die Techniken funktionieren und motivieren deshalb unglaublich.

Frank Söllner

Ich finde die Bilder nicht als Kitsch, ich finde sie sehr schön. Da die Sendung in BR-Alpha immer mitten in der Nacht ausgestrahlt wird, nehme ich sie mir auf. (…) Also: die Bilder sind echt große Klasse und der Mann sehr sympathisch. Leider ist er schon gestorben.

Marita Köhler-Ettratah

Kitsch? Eigentlich ja, aber es ist unglaublich was man(n) in einer halben Stunde auf die Leinwand zaubert. Habe in der Heimat oft br-alpha geguckt und war immer wieder fasziniert, aber mehr von ihm und den Techniken als von den'Resultaten.

Volker Kilian, Columbus (Ohio)


"Bild"-Boykott Schröders

Ich finde es in keinster Weise gut, wenn in einem demokratischen Land (…) der Bundeskanzler den Boykott gegenüber einer Zeitung mit dieser Millionenauflage durchsetzt. Er soll sich genau so kritisch mit den Inhalten der Bild-Zeitung bzw. der Bild-Redaktion auseinandersetzen, wie sich Bild mit Schröder bzw. mit Schröders Politik auseinandersetzt. M.E. ist es kein Zeichen von Demokratieverständnis, wenn man wie eine "beleidigte Primadonna" reagiert und einen Bild-Boykott ausruft. (…) Herr Bundeskanzler, ändern Sie Ihre Meinung!!!

Werner Külheim

Natürlich hat er recht, allein schon aus minimalsten Selbstwertgefühl. Schröder könnte machen, was er wolle, BILDs Ambitionen sind die CDU, und zwar mit allen Mitteln. Von journalistischer Fairness oder Anstand keine Rede. Es wäre wirklich auch im politischen Interesse Deutschlands, wenn Sie sich daran beteiligen würden. Die meisten Ausländer verstehen das nicht, für sie machen Fischer und Schröder eine ausgezeichnete Politik, für die wir uns als Deutsche im Ausland absolut nicht schämen brauchen. (…)

Margret Kraus

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  • Datum 13.03.2004
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