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Kultur

"Beutekunst": Lösung in Sicht?

Im "Beutekunst"-Streit hat Russland nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" Entgegenkommen signalisiert. Bei ihrem Treffen in Hamburg am Montag (20.12.2004) hätten sich die deutsche Kulturstaatsministerin Christina Weiss und der russische Kulturminister Alexander Sokolow auf ein Vier-Punkte-Papier geeinigt. Darin sei in unter anderem die "Rückführung kriegsbedingt verlagerter Kulturgüter" thematisiert werde.

Konkret ging es u.a. um die Bremer Baldin-Sammlung, die Silberkollektion des Herzogs von Anhalt, das Rubens-Gemälde "Tarquinius und Lucretia" sowie die Archive der Politiker Walther Rathenau und Ferdinand Lassalle. Beide Seiten verabredeten laut "Spiegel", die Fälle "in nächster Zukunft" zu lösen. Aber: Der Vorschlag der Deutschen, sich auf einen präzisen Zeitrahmen zu verständigen, habe bei den Russen keine Zustimmung gefunden.