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Kultur

Betrug der feinsten Sorte

Im Prozess um betrügerische Preisabsprachen zwischen den beiden größten Auktionshäusern der Welt, Sotheby's und
Christie's, ist am Mittwoch (6. Dezember) ein Schuldspruch ergangen. Nach Angaben von Sotheby's in New York wurde der ehemalige Vorstandsvorsitzende des Auktionshauses, Alfred Taubman, von den Geschworenen für schuldig befunden. Dem 76-Jährigen droht jetzt eine Haftstrafe von bis zu drei Jahren.

Taubmans Partner bei der seit langem größten Betrugsaktion im internationalen Kunsthandel, der frühere Christie's-Vorsitzende Sir Anthony Tennant, wurde von
Großbritannien nicht an die USA ausgeliefert. Beide sollen über fünf Jahre lang heimliche Absprachen über Kommissionsgelder getroffen haben. Verkäufer von Kunstwerken sollen dadurch zwischen 1993 und 1999 um bis zu 400 Millionen Dollar übervorteilt worden sein.

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  • Datum 06.12.2001
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  • Permalink http://p.dw.com/p/1Sem
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