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Afrika

Besuch eines alten Freundes

Bundespräsident Johannes Rau will sich für bessere Beziehungen zwischen Deutschland und Afrika einsetzen. Zum Auftakt seines ersten Südafrika-Besuchs war Rau mit Staatspräsident Thabo Mbeki zusammengetroffen.

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Rau und Mbeki

"Der Bundespräsident ist ein alter Freund unseres Volkes", sagte Südafrikas Staatsoberhaupt Thabo Mbeki beim Empfang seines Gastes aus Deutschland wörtlich. Und mehr noch - Johannes Rau sei "ein alter Kämpfer gegen die Apartheid". In der Tat: Der Bundespräsident ist seit den 1980er Jahren Ehrenmitglied des ANC, des African National Congress, und er hat sich in der Zeit der Rassentrennungspolitik für viele Inhaftierte eingesetzt.

"Wir haben nicht genug Nähe gezeigt"

Johannes Rau sagte, es sei merkwürdig, wenn man Menschen aus Südafrika seit langem kenne und sei dann, endlich, erstmals selbst im Lande. Er wird eine Reihe alter Bekannter wiedertreffen. Deutschland, so der Bundespräsident zum Auftakt seines dreitägigen Besuchs, habe in Afrika viele Freunde. Dies gelte selbstredend auch umgekehrt. Doch habe sich in afrikanischen Staaten seit einigen Jahren das Gefühl verbreitet, der Schwarze Kontinent sei vergessen worden. "Wir haben nicht genug Nähe gezeigt" bedauerte Rau, und dies sei ein Fehler gewesen.

Er selbst sei hierher gekommen, um das Land besser kennen zu lernen und langjährige freundschaftliche Beziehungen zu festigen. Sein Staatsbesuch könne auch helfen, das Interesse an Afrika wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein zu bringen.

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