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Aktuell Welt

"Besser fliehen"

In der sengenden Hitze Australiens befinden sich tausende Menschen in höchster Alarmbereitschaft. Die Feuerwehr warnt vor katastrophalen Buschbränden – und kann den Anwohnern nur einen guten Rat geben.

Rauchwolken eines Buschbrands steigen hinter einem Badestrand in Tasmanien auf (Foto: reuters)

Rauchwolken eines Buschbrands steigen hinter einem Badestrand in Tasmanien auf (Foto: reuters)

Bei jedem Anflug von Gefahr sei es klüger zu fliehen, als heroisch zu versuchen, mit Eimern und Gartenschläuchen gegen die Flammen zu kämpfen, sagte ein Feuerwehrsprecher: "Die äußeren Umstände könnten schlimmer nicht sein."

Im Staat Tasmanien suchen die Rettungsmannschaften weiterhin nach fast hundert Vermissten. Im Süden der Insel seien über 100 Häuser den Flammen zum Opfer gefallen und rund 20.000 Hektar Land verbrannt, berichtet die Polizei.

Video ansehen 01:09

Kampf gegen Buschbrände

Es gilt die höchste Alarmstufe

Im Staat New South Wales erwarten die Behörden in den kommenden Tagen Temperaturen von bis zu 45 Grad Celsius und starke Winde. Unter diesen Wetterbedingungen können sich die einzelnen Feuer rasend schnell zu katastrophalen Bränden ausbreiten.

Im Südosten Australiens musste die Feuerwehr bereits mehr als hundert Buschbrände bekämpfen. Tausende von Freiwilligen waren im Einsatz, um Brandschneisen zu schlagen.

Erstmals in der Geschichte des Landes sind sämtliche Nationalparks geschlossen. Campingtouristen mussten abreisen. Es gilt die höchste Alarmstufe. "Die Feuerwehr benutzt das Wort katastrophal aus gutem Grund", sagte Regierungschefin Julia Gillard.

rb/gmf (dapd, dpa)

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