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Reise

Berliner Funkturm schließt für zehn Wochen

Ein bisschen erinnert er an den Pariser Eiffelturm. Seit seiner Eröffnung 1926 hat der Funkturm im Berliner Westen mehr als 17 Millionen Gäste empfangen. Für die jährliche Instandhaltung bleibt er nun geschlossen.

Die Aussichtsplattform in 126 Metern Höhe bietet einen freien Blick auf die deutsche Hauptstadt, nur 33 Sekunden dauert die Fahrt mit dem Aufzug. Damit der Turm saniert und die nächste Internationale Funkausstellung (IFA) im September vorbereitet werden kann, bleibt er bis einschließlich den 15. September für Besucher geschlossen.

So soll etwa an der 400 Tonnen schweren Stahlkonstruktion ein verrosteter Stielknoten ausgetauscht und der Korrosionsschutz erneuert werden. Im Restaurant werden die Kälteanlagen und Kochstellen überprüft. Auch der gläserne Aufzug und das denkmalgeschützte Kassenhäuschen sollen gewartet werden. Die Kosten liegen bei etwa 290.000 Euro.

1926 war der Funkturm als damals höchster Turm Deutschlands für die dritte IFA eingeweiht worden. Bis heute finden auf dem umliegenden Gelände regelmäßig Messen statt. Das knapp 150 Meter hohe Wahrzeichen Westberlins funkt aber schon lange nicht mehr.

ej/at (DPA)