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US-Wahlkampf

Berichte: Erste Anklagen bei Russland-Ermittlungen genehmigt

Waren Angehörige von US-Präsident Trumps Wahlkampfteam an einer möglichen Beeinflussung der US-Wahl durch Russland beteiligt? Im Zuge der Ermittlungen könnten Medienberichten zufolge bald die ersten Anklagen folgen.

USA Sonderermittler Robert Mueller (picture-alliance/Consolidated News Photos/Ron Sachs - CNP/R. Sachs)

US-Sonderermittler Robert Mueller

Die Geschworenen-Jury eines Washingtoner Gerichts habe auf Antrag des US-Sonderermittlers Robert Mueller die ersten Anklageerhebungen gebilligt, berichtete der Fernsehsender CNN. Am Montag könnten die ersten Festnahmen erfolgen. Weitere Details zu den Anklagen nannte der Sender nicht. Damit blieb unklar, gegen wen Mueller strafrechtlich vorgehen will und was genau die Anschuldigungen gegen die Angeklagten sind.

Mueller ermittelt wegen mutmaßlich illegaler Russland-Kontakte des Wahlkampfteam von Donald Trump sowie wegen mutmaßlicher russischer Hackerangriffe zugunsten Trumps im vergangenen Jahr. Berichten zufolge interessierte sich der Sonderermittler auch für die Umstände, die zur Entlassung von Trumps erstem Nationalen Sicherheitsberater Michael Flynn sowie des früheren FBI-Chefs James Comey führten.

Grand Jury für Ermittlungen

Trump hatte Comey Anfang Mai entlassen und die Entlassung später selbst in Zusammenhang mit den Russland-Ermittlungen gebracht. Nach dem Rauswurf Comeys setzte das Justizministerium den früheren FBI-Chef Mueller als Sonderermittler ein.

Mueller berief im Zuge seiner Ermittlungen auch eine Grand Jury. Das geheim tagende Geschworenengericht kann Beweismaterial sammeln, Zeugen unter Eid vernehmen und - wie nun laut CNN geschehen - Anklage erheben.

rk/stu (dpa, afp, rtr)

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