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Filme

Berühmtheiten vor der Linse

New York, London, Rom, Madrid - der Kunstfreund könnte in dieser Woche ganz schön herumkommen. Zeit und ein wenig Kleingeld natürlich vorausgesetzt.

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Der Fotograf und seine Berühmtheiten

Schußwunden

Andy Warhol

Andy Warhols Schusswunden, eine traurige Marilyn Monroe, Truman Capote spöttisch lächelnd: Der amerikanische Fotograf Richard Avedon hat die Berühmtheiten dieser Welt vor der Linse gehabt. Viele seiner Porträts haben Kultstatus gewonnen. Jetzt widmet ihm das Metropolitan Museum in New York eine große Ausstellung mit 128 Schwarzweiß-Fotos, teilweise im Großformat. Unter anderem ist das knapp 10 Meter lange Wandbild mit Warhol und mehreren Mitgliedern seiner Kunstgruppe Factory zu sehen.

Bis zum 5. Januar, 9.30 bis 17.30 Uhr.

Italienische Kunst unter Mussolini in London

Vor 80 Jahren, am 18. Oktober 1922, begannen für Italien mit dem "Marsch auf Rom" mehr als 20 Jahre des Faschismus. Die Estorick-Kollektion in London beschäftigt sich aus diesem Anlass mit der italienischen Kunst der 20er und 30er Jahre. Im Vordergrund stehen Bilder, Möbel und Gebrauchsgegenstände. Die Ausstellung zeigt, dass von einer Gleichschaltung der italienischen Kunst keine Rede
sein konnte. Zwar wurden durchaus Werke im Geiste Mussolinis geschaffen, oft in Anlehnung an den römischen Imperialismus, aber daneben konnten viele andere Strömungen weiter bestehen.

Bis zum 22. Dezember, mittwochs bis samstags von 11.00 bis 18.00 Uhr, sonntags von 12.00 bis 17.00 Uhr.


Ausstellung über das spanische Exil in Madrid

Kristallpalast in Madrid

Der Kristall-Palast des Madrider Retiro-Parks

Im Spanischen Bürgerkrieg (1936-1939) kamen Hunderttausende Menschen ums Leben, die anschließende Franco-Diktatur (1939-1975) trieb etwa 600.000 weitere ins Exil. Diese von großem Leid geprägte Etappe der spanischen Geschichte dokumentiert eine große Ausstellung im Kristall-Palast des Madrider Retiro-Parks. Unter dem schlichten Titel "Exil" werden Fotos, Dokumente oder in dieser Zeit entstandene Kunstwerke gezeigt. Zu sehen sind auch Häftlingsuniformen von jenen rund 7000 Spaniern, die während des Zweiten Weltkriegs in die Konzentrationslager Mauthausen und Dachau deportiert wurden, oder die falschen Ausweispapiere, mit denen die legendäre KP-Führerin Dolores Ibarruri, besser bekannt als "La Pasionaria" (Die Leidenschaftliche), in die damalige Sowjetunion flüchten konnte. Die Ausstellung ist aber auch ein Tribut an Länder wie Mexiko, Argentinien oder Chile, die viele Flüchtlinge aufnahmen und ihnen so das Leben retteten

Bis zum 28. Oktober, dienstags bis sonntags 10.00 bis 19.00 Uhr.

Wertvolle Buntmarmor-Werke aus der Antike in Rom

Statuen, Reliefs, Tiere und zahlreiche andere Kunstwerke aus farbigem Marmor galten schon in der römischen Antike als Luxusgegenstände. Wertvolle Marmorarten, wie roter und grüner Porphyr oder schwarzer Pavonazzetto, zählten zu den kostspieligsten Materialien des römischen Imperiums. Aus allen Teilen der alten Welt wurde in der Antike das farbige Gestein nach Rom importiert, um öffentliche Plätze (Foren) aber auch Villen und Paläste der reichen Römer zu schmücken. Jetzt können Kunstfreunde in den antiken Trajansmärkten gleich bei den römischen Kaiserforen eine einmalige Ausstellung mit zahlreichen Marmor-Exponaten bewundern, die aus internationalen Museen zusammengetragen wurden.

Bis zum 19. Januar, Dienstag bis Sonntag 9 bis 19 Uhr.

Leon Spilliaert - nächtliche Landschaften und verzweifelte Menschen

Die Posten

"Die Posten", Gemälde des belgischen Impressionisten Léon Spilliaert (1881-1946), 1910

Er litt an Schlaflosigkeit und arbeitete vor allem nachts. Leon Spilliaerts Werke zeigen deshalb auch fast immer Landschaften und Menschen in der Nacht oder früh morgens. Unter dem Titel "Leon Spilliaert, Schwindelgefühle - Werke von 1900 bis 1917" zeigt das Klostermuseum "La Chartreuse" in der nordfranzösischen Stadt Douai mehr als 50 Werke des belgischen Künstlers (1881-1946). Spilliaert, der ein Anhänger James Ensors war, ist schwer einer Kunstrichtung zuzuordnen. Sein Stil variiert zwischen Symbolismus und Expressionismus. Seine Werke bringen die Grunderfahrungen des menschlichen Lebens zum Ausruck (Angst, Tod, Einsamkeit, Eifersucht und Liebe). Er wurde auch des öfteren mit dem norwegischen Maler und Grafiker Edvard Munch verglichen.

Bis zum 5. Januar, täglich außer Dienstag, 10 bis 12
und 14 bis 18.00 Uhr

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  • Datum 04.10.2002
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  • Permalink http://p.dw.com/p/2ipH
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Symbolbild Film Festival roter Teppich

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