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Reise

Berühmte Einkaufsmeilen: Ku'damm

Der Kurfürstendamm in Berlin, genannt "Ku'damm", ist eine der meistbesuchten Straßen Deutschlands. Die Einkaufsmeile ist mehr als 100 Jahre alt und bietet beste Gelegenheiten, nach Lust und Laune zu shoppen.

Der Kurfürstendamm in Berlin

Der Kurfürstendamm in Berlin

Für viele das Einfallstor zum Kurfürstendamm: der Bahnhof Zoologischer Garten

Für viele das Einfallstor zum Kurfürstendamm: der Bahnhof Zoologischer Garten

Der Ku'damm ist die größte und wichtigste Einkaufsstraße von Berlin und zieht sich auf rund drei Kilometern von der Gedächtniskirche bis nach Halensee. Auf dem unteren Teil liegen prachtvolle Jahrhundertwendebauten, in die sich exklusive Läden der bekannten Designermarken angesiedelt haben. Der Kurfürstendamm war in seiner mehr als 100-jährigen Geschichte zu jeder Zeit mehr als eine erfolgreiche Einkaufsstraße und galt immer als Symbol der Stadt Berlin. Seine Entwicklung ist ein Spiegel der deutschen Geschichte.

"Goldenen Zwanziger Jahre"

Angelegt wurde er im 16. Jahrhundert für die kurfürstlichen Reiter, die vom Tiergarten zum Grunewald mussten. Er führte damals noch durch Feld, Wald und Wiese. Seinen Ausbau zum Boulevard verdankt er Otto von Bismarck, der ein Äquivalent zu den Champs-Elysées schaffen wollte.

Der Ku'damm an einem Samstag im November 1989 - kurz nach dem Mauerfall

Der Ku'damm an einem Samstag im November 1989 - kurz nach dem Mauerfall

Wenn irgendwo der Begriff der "Goldenen Zwanziger Jahre" Realität war, dann am Kurfürstendamm. Die berühmte Meile wurde zum skandalträchtigen Vergnügungszentrum einer Nation, die allen politischen und wirtschaftlichen Problemen jener Zeit zum Trotz feierte, als gäbe es kein Morgen. Und auch der Kommerz wuchs: 1926 eröffnete Kempinski am Kurfürstendamm ein Weinrestaurant, ein Jahr später folgte der berühmte Rennfahrer Ruolf Caracciola mit einer Mercedes-Filiale. 1932 eröffnete das legendäre Café Kranzler.

Funktion als politische Bühne

Die wirtschaftliche Blütezeit ging jedoch mit dem Mauerbau zu Ende. Viele Hauseigentümer zogen nach dem Mauerbau nach Westen und verkauften ihre Grundstücke. Gefördert durch staatliche Bauprogramme entstanden am Kurfürstendamm Zeugnisse der modernen Architektur der 1960er Jahre, die sich bewusst abhoben von den traditionellen Gebäuden des Boulevards.

Die Berliner Mauer

Historischer Moment: US-Präsident John F. Kennedy in Berlin

Und eine weitere Funktion gewann der Ku'damm mit dem Mauerbau dazu: die der politischen Bühne. Lagen vorher die Schauplätze für Paraden und Demonstrationen im Osten der Stadt, musste nun ein dafür geeignetes Terrain im Westen gefunden werden. Legendär war der Auftritt John F. Kennedys, als er am 26. Juni 1963 in einem Triumphzug über den Kurfürstendamm fuhr, wo ihm Tausende zujubelten. 26 Jahre später feierten an gleicher Stelle Ost und West gemeinsam die Öffnung der Mauer und das Ende der Teilung Deutschlands. (pg)

Neu auf dem Ku'damm:

Karstadt am Kurfürstendamm 231, Departmentstore, seit Oktober 2008

Carlo Caddeo – Milano Herrenmode. Kurfürstendamm 175, Eröffnung in Kürze

Riccardo Cartillone Schuhmode, Kurfürstendamm 32, seit September 2008

Sonntags Einkaufen:

Alle Adventssonntage sind in Berlin verkaufsoffene Sonntage.

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