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Wirtschaft

BenQ weist Millionen-Forderung zurück

Der taiwanesische Elektronikkonzern BenQ Corp. hat die Millionen-Forderungen des Insolvenzverwalters seiner insolvetnen deutschen Tochter BenQ Mobile zurückgewiesen. Für die Forderungen über gut eine halbe Milliarde Euro gebe es "keine rechtliche Basis", erklärte das Unternehmen am Freitag in Taipeh. "Die Gläubiger haben keine direkte Beziehung zu uns und wir haben solche Forderungen noch nicht erhalten", sagte ein BenQ-Sprecher. Die Rechtsberater sähen die Forderungen als nicht gerechtfertigt an, weil BenQ Mobile ein "unabhängiges Unternehmen" sei. Der Konzern hatte das Unternehmen 2005 von Siemens inklusive einer Mitgift von mehreren hundert Millionen Euro übernommen. Nach rund einem Jahr mit Umsatz- und Marktanteilsrückgängen schickten die Taiwanesen ihre deutsche Tochter in die Pleite.

  • Datum 23.03.2007
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  • Permalink http://p.dw.com/p/A8lG
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