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Kultur

Belgien feiert Jubiläum mit Ausstellungen

Mit sechs hochkarätigen Ausstellungen in Brüsseler Museen feiert Belgien 2005 das 175-jährige Jubiläum seiner Staatsgründung. Dabei reicht das Spektrum von der Kolonialgeschichte über Kulinarisches bis zur Kunst. Dies teilte das Tourismus-Büro Wallonie-Brüssel am Mittwoch (11.08.2004) in Köln mit. In den Ausstellungen sollen sich die Besucher "ein Bild von belgischer Kultur in Gegenwart und Vergangenheit" machen können.

Den Auftakt macht am 27. Januar "Kongo: Die Kolonialzeit": Die Dokumentation zu einem problematischen Geschichts-Abschnitt des Landes soll bis 2. Oktober im Königlichen Museum für Zentralafrika von Tervuren vor den Toren der belgischen Hauptstadt zu sehen sein. Anschließend widmet sich vom 18. Februar an die Schau "Visionäres Belgien" im Palast der Schönen Künste der Kunst in Belgien, dem Heimatland von James Ensor und Rene Magritte. Freunde der belgischen Küche dürfen sich im Naturwissenschaftlichen Museum der Hauptstadt auf eine Hommage an die Muschel freuen, die mit Pommes-Frites-Beilage Leibspeise vieler Belgier ist.

Mit "Romantik in Belgien" erinnert das Museum für Alte Kunst in Brüssel ab 18. März an eine Kunstrichtung, die sich in den "Geburtsjahren" Belgiens in ganz Europa durchgesetzt hat: Victor Horta und Henry van de Velde waren die Stars des Belgischen Jugendstils, der ab 25. Mai im Mittelpunkt der Schau "Jugendstil und Design 1830-1958" steht und der Brüssel bis heute zum Magneten für Freunde dieser Kunstrichtung macht.