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Reise

Behinderungen im Flugverkehr

An mehreren deutschen Flughäfen, darunter die beiden größten in Frankfurt und München, müssen sich Passagiere am Mittwoch (27. April) wegen geplanter Streiks auf Verzögerungen einstellen.

Die Gewerkschaft Verdi hat Beschäftigte an den Flughäfen Frankfurt/Main, München, Düsseldorf, Köln/Bonn, Dortmund und Hannover-Langenhagen ab Schichtbeginn zu Streiks aufgerufen. Da neben den Bodenverkehrsdiensten auch mancherorts die Flughafenfeuerwehr streike, müsse mit erheblichen Behinderungen des Flugverkehrs gerechnet werden. Für den Vormittag sei zudem in Frankfurt eine große Demonstration geplant. Verdi wolle damit den Druck auf die Arbeitgeber in der laufenden Tarifrunde erhöhen, habe den Streik aber frühzeitig angekündigt, damit Fluggäste rechtzeitig planen könnten, sagte Verdi-Bundesvorstandsmitglied Christine Behle.

Der Flughafen Frankfurt soll am Mittwoch (27. April) von Schichtbeginn bis 15.00 Uhr von Mitarbeitern der Bodenverkehrsdienste, Check-in, Werkstätten sowie der Luftsicherheitskontrolle bestreikt werden, ab 8.00 Uhr von der Flughafenfeuerwehr.

Der Warnstreik in München solle ganztags andauern, dort seien alle Arbeitnehmer aufgerufen. In Köln/Bonn sollen die Beschäftigten der Bodenverkehrsdienste ab Mitternacht für 24 Stunden ihre Arbeit niederlegen, auch dort sei die Flughafenfeuerwehr im Ausstand.

In Düsseldorf befänden sich ab 3.00 Uhr nachts bis 14.00 Uhr unter anderem die Werkstätten, die Verwaltung, Warenkontrolleure, der Terminalservice und die Busdienste im Streik, in Dortmund die Bodenverkehrsdienste ab Schichtbeginn.

In Hannover-Langenhagen würden ab 4:30 Uhr bis 15.00 Uhr Bodenverkehrsdienste, Verwaltung und Technik bestreikt.

is/at (rtr)

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