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Ebola - Was Sie wissen sollten

Behandlung von Ebola

Eine Ebola-Diagnose ist kein Todesurteil. Je früher das Virus festgestellt wird, desto höher sind die Überlebenschancen - auch, wenn es noch kein Medikament dagegen gibt. Die Krankheit kann nur indirekt behandelt werden: durch gute Pflege, Linderung der Symptome mit Schmerzmitteln und Antibiotika gegen begleitende Infektionen, sowie der Versorgung mit den richtigen Lebensmitteln. Erkrankte müssen viel trinken: Wasser, Tee, Suppen - aber kein Alkohol. Ebola-Patienten werden in sogenannten Isolierstationen behandelt. Natürlich ist es befremdlich und beängstigend, als Patient seine Ärzte und Krankenpfleger nur in Astronauten-ähnlichen Ganzkörperschutzanzügen zu sehen. Doch das Pflegepersonal muss sich schützen, darum darf kein Zentimeter ihrer Haut oder Schleimhäute frei bleiben. Nur dann können sie sich intensiv um die Patienten kümmern. Die Bedingungen in den meisten Ebola-Isolierstationen in Westafrika haben sich in den letzten Monaten wesentlich verbessert. Ungefähr jeder zweite Erkrankte überlebt das Virus.

Für die Behandlung werden in einigen Fällen Blutserum oder gereinigte Antikörper von Ebola-Überlebenden genutzt, die allerdings nur in relativ geringen Mengen verfügbar und deshalb nicht großflächig einsetzbar sind. Es laufen momentan Tests für verschiedene weitere Behandlungsmethoden und Medikamente.

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