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Asyl in Deutschland

Behörden erwarten weniger als 100.000 anhängige Asylverfahren

Der Stapel wird kleiner: das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) geht davon aus, die Zahl der anhängigen Asylverfahren auf unter 100.000 zu reduzieren. Zu Jahresbeginn lag die Zahl noch bei weit über 400.000.

Das berichten die "Welt am Sonntag" und die "Nürnberger Nachrichten" unter Berufung auf Behördenkreise. Im August lag die Zahl der anhängigen Verfahren noch bei 114.000.

 "Wir sind komplett im Plan", sagte die Leiterin des Bundesamts, Jutta Cordt. Bis Ende dieses Jahres wolle man unter die Marke von 50.000 kommen, erklärte Cordt kürzlich. Man werde allerdings nie "auf null" kommen, da die Bearbeitung teils aufgrund von fehlenden Personaldokumenten regelmäßig verzögert werde.

Die Präsidentin des BAMF, Jutta Cordt, übernahm von ihrem Vorgänger Frank-Jürgen Weise über 400.000 Verfahren(picture-alliance/dpa/D. Karmann)

Die Präsidentin des BAMF, Jutta Cordt, übernahm von ihrem Vorgänger Frank-Jürgen Weise über 400.000 Verfahren

Der Abbau des Antragsstaus dauert allerdings länger als geplant: Zum Höhepunkt der Flüchtlingskrise hatte der damalige BAMF-Chef Frank-Jürgen Weise erklärt, dass die anhängigen Verfahren bis Ende 2016 weitgehend abgebaut sein würden. Anfang des Jahres übernahm Weises Nachfolgerin Cordt allerdings noch rund 434.000 anhängige Verfahren.

cgn/haz (epd, kna)