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Musik

Beethoven und mehr Podcast 6: Verkanntes Genie

Ein spanischer Philosoph, der dem Volk Zugang zur Kunst ermöglichen wollte, lieferte diesem jungen Streichquartett Namen und Programm.

Das Minguet Quartett: Ulrich Isvort (Violine); Annette Reisinger (Violine); Aroa Sorin (Viola); Matthias Diener (Violoncello) (Foto: Christina Feldhoff)

Das Minguet Quartett

Robert Schumann (1810-1856)
Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello A-Dur op. 41, Nr. 3
-Andante espressivo - Allegro molto moderato
-Assai agitato
-Adagio molto
-Allegro molto vivace
Minguet Quartett
MP3 aufgenommen in der Bundeskunsthalle Bonn am 19. September 2010 von der Deutschen Welle (DW)

Im 200. Jahr nach der Geburt Robert Schumanns haben Konzertbesucher, Radiohörer und User im Internet die Gelegenheit, viele selten gehörte Werke des Komponisten näher kennen zu lernen. Peter Ruzicka, dessen eigene Musik in diesem Konzert auch aufgeführt wurde, beschreibt Schumann als einen "großen Unbekannten" und somit als einen zu wenig gespielten und mitunter unterschätzten und verkannten Komponisten.

Das Minguet Quartett aus Köln wurde 1988 gegründet und nach Pablo Minguet benannt. Dieser spanische Philosoph des 18. Jahrhunderts bemühte sich in seinen Schriften darum, dem breiten Volk Zugang zu den schönen Künsten zu verschaffen. Der Gedanke ist künstlerisches Programm für die vier Mitglieder des Quartetts: Ulrich Isvort und Annette Reisinger (Violinen); Aroa Sorin (Viola) und Matthias Diener (Violoncello).

Neben Musik der Klassik und Romantik beschäftigt sich das Ensemble intensiv mit der Musik der Moderne, hat somit zum ersten Mal sämtliche Streichquartette der deutschen Komponisten Wolfgang Rihm und Peter Ruzicka auf CD eingespielt.

Autor: Rick Fulker
Redaktion: Suzanne Cords