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Musik

Beethoven und mehr 2011 Podcast # 17: Ein Rockstar des 19. Jahrhunderts

Liszts Klavierkonzert Nr. 1 soll den Zuhörer betören, und genau das erreicht die Pianistin Mihaela Ursuleasa, begleitet von den Roma und Sinti Philharmonikern.

Mihaela Ursuleasa

Franz Liszt
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 Es-Dur S 124
Mihaela Ursuleasa, Klavier
Roma und Sinti Philharmoniker
Dirigent: Riccardo M. Sahiti
MP3 aufgenommen in der Beethovenhalle Bonn am 24. September 2011 vom Westdeutschen Rundfunk Köln (WDR)

1830 schuf Liszt, damals 19 Jahre alt, frühe Skizzen seines Ersten Klavierkonzertes. Zur Premiere kam es jedoch erst mehr als zwei Jahrzehnte später. Bis 1856 überarbeitete er sein Werk immer wieder. Im Grunde genommen begleitete das Konzert den brillanten Pianisten während der wichtigsten Jahre seines Lebens. 

Als junger Mann wurde Liszt vom Publikum angehimmelt, und mit seinen Konzerten erlangte er internationalen Ruhm. Heute würde man sagen, er war der Rockstar seines Jahrhunderts. Man sagt ihm sogar nach, er habe das Rockstarimage begründet - und das nicht nur mit seiner Lockenmähne. Liszt war für seine Maßlosigkeit und seinen Hedonismus bekannt, eine Gesinnung, die sich teilweise auch in seiner Musik niederschlägt.

Mit atemberaubenden, betörenden Läufen macht das Klavierkonzert Nr. 1 jedenfalls dem gewaltigen Ruf des Komponisten alle Ehre. Das Werk wurde für einen Virtuosen geschrieben, und die Solistin Mihaela Ursuleasa ist der Aufgabe mehr als gewachsen. Der Dirigent Riccardo Sahiti rühmte sie als "eine unglaublich talentierte Solistin", die einen Auftritt "voller Gefühl und Charakter" hinlegte.

Autor: Greg Wiser / db
Redaktion: Rick Fulker

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