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Sport

Beckenbauer und Löw besorgt um deutschen Fußball

Der Bayern-Präsident und der Bundestrainer sind vom deutschen Abschneiden in der Champions League enttäuscht. Kaka soll Europas Fußballer des Jahres werden. Und Pelé ist dafür, die WM 2018 in England auszurichten.

Bayern-Präsident Beckenbauer, Quelle: Ap

Bayern-Präsident Beckenbauer ist gegen das staatliche Wettmonopol

Mit der Performance der Deutschen in der Champions League ist sowohl der "Kaiser" Franz Beckenbauer als auch Bundestrainer Joachim Löw unzufrieden. Bedenklich findet Löw, dass die drei Bundesligateams Schalke 04, Werder Bremen und VfB Stuttgart zusammen nach vier Spieltagen (12 Spiele) nur sieben Punkte eingefahren haben. "Das ist im internationalen Vergleich schon sehr enttäuschend, darüber muss man sich ernsthaft Gedanken machen", so der Nationalcoach.

Nach Ansicht von Beckenbauer laufe die Bundesliga Gefahr, noch stärker die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren, womit er auf die Einführung des staatlichen Wettmonopols anspielt. "In Stadien und auf Trikots darf nicht mehr für die Unternehmen geworben werden. Da gehen geschätzte 200 bis 300 Millionen Euro verloren, direkt an die Konkurrenz nach England, Spanien oder Italien, wo private Wetten erlaubt sind", sagte der Bayern-Präsident der "Bild"-Zeitung. Er fordert einen Runden Tisch mit Vertretern aus der Politik, um das staatliche Wettmonopol noch zu verhindern.

Derzeit belegt Deutschland in der Fünf-Jahres-Wertung der Europäischen Fußball-Union (UEFA) nur den sechsten Platz mit 40,293 Punkten und rangiert knapp hinter Rumänien (40,399). Weit enteilt sind die führenden Nationen Spanien (68,266), England (64,874), Italien (55,785) und Frankreich (49,811).

Hitzfeld für mehr Schweizer Bundesliga-Trainer

Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld, Quelle: AP

Hat ein Faible für die Schweiz: Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld

Bayern Münchens Trainer Ottmar Hitzfeld hat sich für noch mehr Kollegen aus der Schweiz in der deutschen Bundesliga ausgesprochen. Er würde es sich wünschen, wenn noch einige Schweizer ihr Wissen, ihre Philosophie und ihr Können in der Bundesliga unter Beweis stellen könnten, sagte Hitzfeld in einem Interview mit dem Schweizer Magazin Eurosoccer.

Comeback von Neuville möglich

Oliver Neuville vom Zweitligisten Borussia Mönchengladbach und Mike Hanke von Erstligist Hannover 96 haben gute Chancen, ihr Comeback im Kader der deutschen Nationalmannschaft zu feiern. Am Freitag erfolgt die Nominierung von Bundestrainer Joachim Löw für die EM-Qualifikationsspiele am 17. November in Hannover gegen Zypern und am 21. November in Frankfurt/Main gegen Wales. Beide stünden nach wie vor auf der Liste, sagte Löw dem Sport-Informations-Dienst.

Pelé favorisiert England für WM 2018

Brasiliens Fußball-Ikone Pelé hat sich für England als Ausrichter der Weltmeisterschaft 2018 stark gemacht. England sei immer vorbereitet auf eine WM. Das Land brauche keine neuen Stadien zu bauen, weil es schon gute besitzte, sagte der 67-Jährige bei der 150-Jahr-Feier des englischen Zweitligisten Sheffield United.

Kaka vor Auszeichnung mit goldenen Ball

Der Brasilianer Kaka, Quelle: AP

Medien berichten, dass Kaka Europas Fußball des Jahres 2007 wird

Brasiliens Nationalspieler Kaka vom Champions-League-Sieger AC Mailand steht nach Informationen der italienischen Sporttageszeitung Tuttosport vor der Auszeichnung mit dem Goldenen Ball als Europas Fußballer des Jahres. Die Wahl unter Fachjournalisten aus der ganzen Welt läuft aber noch bis zum 19. November, die Ehrung erfolgt am 2. Dezember.

Chelsea und Tschechien ohne Cech

Englands Meister FC Chelsea und Tschechiens Nationalmannschaft müssen in den kommenden Spielen auf Torhüter Petr Cech verzichten. Der 25-Jährige zog sich beim 0:0 bei Schalke 04 einen Muskelfaserriss in der Wade zu. Cech muss etwa vier Wochen pausieren. Unterdessen berief Nationaltrainer Karel Brückner für die EM-Qualifikationsspiele am 17. November gegen die Slowakei und vier Tage später gegen Zypern als einzige Bundesliga-Profis Jaromir Blazek und Tomas Galasek vom 1. FC Nürnberg in den Kader.

Valderrama zehn Spiele gesperrt

Der frühere kolumbianische Fußball-Star Carlos Valderrama ist wegen indirekter Bestechungsvorwürfe gegen einen Schiedsrichter für zehn Spiele gesperrt worden. Der als Assistenzcoach von Atletico Junior tätige ehemalige Mittelfeldspieler muss zudem eine Geldstrafe zahlen. Er hatte Anfang des Monats während des Ligaspiels bei America nach einer Strafstoßentscheidung gegen sein Team mit einem Geldschein in Richtung des Referees gewedelt. (tos)