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Wirtschaft

Bechstein-Klaviere aus Schanghai

Der traditionsreiche Berliner Klavierbauer Bechstein will durch die geplante Expansion nach Tschechien und China massiv Kosten einsparen und seinen Umsatz steigern. Bereits 2005 wolle das Unternehmen 5000 Klaviere verkaufen, 500 mehr als in diesem Jahr, berichtet die "Berliner Zeitung" am Samstag (27.11.2004). Der Umsatz soll von rund 26 Millionen Euro in 2004 auf etwa 29 Millionen steigen. Auch beim Gewinn erwartet Bechstein-Chef Karl Schulze einen deutlichen Zuwachs - von einer Million Euro (2004) Jahr auf 1,5 Millionen Euro in 2005.

Derzeit baut Bechstein im tschechischen Hradec Kralove und im chinesischen Schanghai neue Betriebsstätten. "In China liegt der Stundenlohn lediglich bei einem Dollar, also noch unter einem Euro", sagte Schulze. Ein weiterer Grund, weshalb Bechstein derzeit ein neues Werk in Schanghai baue, seien die hohen Importzölle. Berlin solle aber weiter Hauptsitz des Unternehmens bleiben.