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Fußball

Bayern zieht einsam seine Kreise

Bayern gewinnt in Hannover und profitiert von Wolfsburgs Patzer. Dortmunds Serie reißt in Hamburg, Schalke schafft die Wiedergutmachung für die Derby-Pleite. Bremen siegt in Freiburg und Mainz schafft den Ausgleich.

Tabellenführer Bayern München hat den Vorsprung auf Verfolger VfL Wolfsburg am 24. Spieltag der Fußball-Bundesliga auf elf Punkte ausgebaut. Der Rekordmeister kam bei Hannover 96 zu einem 3:1 (1:1), Wolfsburg mussten sich dagegen beim FC Augsburg mit 0:1 (0:0) geschlagen geben. Schalke 04 feierte im Kampf um einen Champions-League-Platz einen wichtigen 3:1 (2:0)-Erfolg gegen 1899 Hoffenheim. Der Schalker Erzrivale Borussia Dortmund musste sich nach vier Siegen in der Bundesliga in Folge mit einem 0:0 beim Hamburger SV begnügen. Trainer beim Tabellenletzten VfB Stuttgart blieb trotz des 0:0 am Freitagabend im Kellerduell gegen Hertha BSC der Niederländer Huub Stevens.

Bayern vom Schiedsrichter begünstigt

Hiroshi Kiyotake (25. Minute) brachte Hannover in Führung, doch nur drei Minuten später war Xabi Alonso per Freistoß zum Ausgleich für die Bayern erfolgreich. Thomas Müller (61., Foulelfmeter/73.) brachte die Bayern, die die übliche Dominanz und Spielstärke vermissen ließen, per Doppelpack auf die Siegerstraße. Dabei war besonders der Strafstoßpfiff äußerst umstritten. Robert Lewandowski ging mit dem Kopf auf Kniehöhe zum Ball und wurde von einer Fußspitze im Gesicht getroffen. Man hätte auch gefährliches Spiel des Bayern-Stürmes pfeifen können.

In Augsburg tat sich der VfL Wolfsburg ziemlich schwer und hatten Glück, dass Vieirinha nach einer Notbremse gegen Tobias Werner nicht die Rote Karte in der ersten Halbzeit sah. Dominik Kohr (63.) war zum 1:0 im Nachschuss erfolgreich, nachdem Tobias Werner mit einem Foulelfmeter an VfL-Keeper Diego Benaglio gescheitert war. Augsburg hatte zuvor vier Spiele nicht gewinnen können und sicherte damit einen Platz im oberen Tabellendrittel. Wolfsburgs vage Titelambitionen dürften spätestens jetzt gänzlich ad acta gelegt sein.

Wunderheilung bei Reus

In Hamburg diktierte der BVB zwar klar das Geschehen, konnte allerdings trotz eines klaren Übergewichts kaum nennenswerte Chancen herausspielen. So blieb es bei der Nullnummer. Überraschend kam bei den Dortmundern Offensivspieler Marco Reus zum Einsatz, nachdem er noch im Pokal gegen Dynamo Dresden am Dienstag verletzt ausgewechselt werden musste. Entscheidendes konnte er aber nicht zum Spiel beitragen. So endete die Serie des BVB nach zuletzt vier Siegen in Folge.

Fußball Bundesliga Hamburger SV vs. Borussia Dortmund

Marco Reus - Dienstag noch verletzt raus, in Hamburg 90 Minuten auf dem Platz. Wohl dem, der einen guten Arzt hat!

Den letzten hatten die Dortmunder im prestigeträchtigen Revierderby gegen Schalke 04 gefeiert. Dort, in Gelsenkirchen, sorgten Treffer von Christian Fuchs (12.) und Max Meyer (41./54.) für klare Verhältnisse gegen die TSG Hoffenheim. Kevin Volland (73.) erzielte das Ehrentor für die Kraichgauer. Mit jetzt 38 Punkten schoben sich die Königsblauen zumindest vorübergehend auf den vierten Platz nach vorne.

Gut erholt von der Pokalpleite auf der Bielefelder Alm zeigte sich Werder Bremen. Die Hanseaten gewannen beim Tabellenvorletzten SC Freiburg mit 1:0 (1:0). Torjäger Franco Di Santo (35.) war mit einem Traumtor von der Strafraumgrenze Schütze des Siegtores. Mit 33 Punkten hat der SV Werder das rettende Ufer fast erreicht.

Gladbach vergeigt Führung

Borussia Mönchengladbach hat durch ein 2:2 (0:1) beim FSV Mainz 05 zwei wichtige Punkte im Kampf um die Champions League verloren. Im Duell der Schweizer Trainer Martin Schmidt und Lucien Favré glichen die Mainzer in einer dramatischen Schlussphase einen 0:2-Rückstand noch aus. Raffael hatte in der 27. und 67. Minute für den scheinbar sicheren Gladbacher Vorsprung gesorgt. Doch Mainz steigerte sich in der zweiten Halbzeit und kam durch Johannes Geis (73.) und Okazaki (77.) zum letztlich verdienten Remis.

Stevens bleibt - vorläufig

Huub Stevens wird derweil nach dem 0:0 am Freitag gegen Hertha BSC den VfB überraschend auch in das Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen am kommenden Freitag führen. VfB-Sportvorstand Robin Dutt versicherte, dass der 61 Jahre alte Niederländer trotz einer Bilanz von nur zwei Siegen in zwölf Spielen weiter das Vertrauen genießt. "Auch heute ist es so, dass wir der absoluten Überzeugung sind, dass er genau der richtige Mann ist für diese Situation, und deshalb gibt es überhaupt keinen Grund, dass er das Training nicht leitet", sagte Dutt am Samstag am Rande des Auslaufens der Stuttgarter. Gerüchten zufolge steht Alexander Zorniger, Ex-Coach des Zweitligisten RB Leipzig, bereits als Nachfolger in den Startlöchern.

Die Chronologie der Samstagsspiel können Sie

hier

nachlesen.

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