Bayern wollen in Anderlecht im Flow bleiben | Fußball | DW | 21.11.2017
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Champions League

Bayern wollen in Anderlecht im Flow bleiben

Der deutsche Rekordmeister FC Bayern will beim Champions-League-Spiel in Anderlecht die Erfolgsserie unter Trainer Jupp Heynckes fortsetzen. Für die Belgier geht es mehr um die Ehre, als um Punkte.

Bloß kein Schlendrian! "Wir haben eine Serie hingelegt, und man muss in diesem Flow bleiben", sagte Karl-Heinz Rummenigge, der Vorstandschef des FC Bayern München, vor dem Champions-League-Gastspiel am Mittwoch beim RSC Anderlecht (Anpfiff 20.45 Uhr MEZ, ab 20.30 Uhr im DW-Liveticker). Er sei überzeugt, dass die Mannschaft die unter Trainer Jupp Heynckes wieder erlangte hohe Konzentration beibehalten werde. "Ich glaube nicht, dass die Mannschaft einen Spannungsabfall haben wird. Jupp wird das auch nicht zulassen", sagte Rummenige. Unter Heynckes haben die Bayern alle acht Pflichtspiele gewonnen.

Heynckes: Gruppensieg "Wunschdenken"

FC Bayern München, Trainer Jupp Heynckes (picture-alliance/Citypress24)

Bayern-Trainer Jupp Heynckes

Bayern hat sich bereits vorzeitig für die Gruppenphase qualifiziert. Für den Gruppensieg in der Königsklasse wird es wohl dennoch nicht mehr reichen, zu groß ist die Hypothek mit dem 0:3 im Hinspiel bei Paris St. Germain unter dem danach geschassten Carlo Ancelotti. Heynckes bezeichnete es als "Wunschdenken." "Ich bin nicht dafür bekannt, dass ich 'Dreaming about White Christmas' von mir gebe", sagte auch Rummenigge. "Paris hat in der Champions League alles weggeputzt. Ich mache zwar kein Hehl daraus, dass wir am 5. Dezember zumindest gewinnen möchten. Aber ich bin kein großer Optimist, dass es für ein 4:0 reicht." An einen Ausrutscher der Pariser gegen Celtic Glasgow glaubt er ohnehin nicht.

Eine Frage der Ehre

Der belgische Rekordmeister RSC Anderlecht ist mit null Punkten und 0:15 Toren Tabellenletzter. Nach vier deutlichen Niederlagen wollen sich die Spieler mit einer guten Leistung gegen Bayern rehabilitieren. "Unsere Ehre steht auf dem Spiel", sagte Jungstar Leander Dendoncker. Trainer Hein Vanhaezebrouck, der beim 34-maligen belgischen Meister im Oktober die Nachfolge des ehemaligen Nürnberg-Coaches René Weiler angetreten hatte, hofft im Vergleich zum 0:3 in München auf eine Leistungssteigerung seiner Mannschaft. "Wir müssen versuchen, effizienter zu spielen", sagte der 53-Jährige.

sn/asz (dpa, sid)

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