1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Sport

Bayern - und dann nichts mehr

International läuft nichts, aber in der Bundesliga bleibt Bayern München das Maß aller Dinge: 3:0 gewann der Titelverteidiger das Schlagerspiel gegen Schalke 04. Auch Werder macht schlapp - nur der HSV kann noch folgen.

default

Torschütze zum 1:0: Hasan Salihamidzic

Nach dem Fiasko in der Champions League hat Bayern München sich gefangen: Im enttäuschen Spitzenspiel vor 69.000 Zuschauern gegen Schalke 04 schickte der Titelverteidiger die "Königsblauen" mit einer deftigen 3:0-Niederlage nach Hause. Für die Bayern war es nach zuletzt drei Pflichtspielen ohne Sieg der erhoffte Befreiungsschlag gegen einen direkten Konkurrenten.

Dagegen müssen die Schalker ihre heimlichen Titelträume nach der ersten Bundesliga-Niederlage unter Trainer Mirko Slomka und seit dem 17. Dezember 2005 endgültig begraben. Für die Bayern-Tore sorgten Hasan Salihamidzic, Claudio Pizarro und der in der zweiten Halbzeit eingewechselte Roy Makaay.

Nur der HSV folgt - in der Ferne

Nur der Hamburger SV kann den Bayern noch folgen - wenn auch in einem respektvollen Abstand von sechs Zählern. Drei Tage nach dem unglücklichen Ausscheiden im Achtelfinale des UEFA-Cups beendeten die Hamburger ihre seit drei Spielen anhaltende Niederlagen-Serie beim Nord-Rivalen VfL Wolfsburg und halten weiter Kurs auf die Champions League. Das Tor des Tages erzielte Benjamin Lauth.

Bundesliga 1. FC Nürnberg - Werder Bremen

Acht Tore in drei Spielen:
Robert Vittek

Werder Bremen ist dagegen nach dem K.o. im Achtelfinale der Champions League völlig von der Rolle. Mit dem 1:3 in Nürnberg kassierten die auf Platz vier zurückgefallenen Hanseaten die zweite Niederlage nacheinander und liegen nun bereits sechs Punkte hinter dem Hamburger SV zurück. Der in den letzten drei Spielen acht Mal erfolgreiche Robert Vittek (2x) und Markus Schroth schossen den dritten Sieg in Serie für den "Club" heraus. Das Miroslav Klose mit seinem 18. Saisontor die Führung in der Torschützenliste ausbaute, ist für die Bremer nur ein schwacher Trost.

Duell der Aufsteiger

Der FSV Mainz 05 setzte seinen Vormarsch in der Tabelle fort. Die Rheinhessen feierten mit dem 2:1 bei Bayer Leverkusen ihren zweiten Sieg nacheinander. Mohamed Zidan erzielte beide Tore bei einem späten Gegentreffer von Paul Freier. Als Tabellen-16. auf einem Abstiegsplatz bleibt der 1. FC Kaiserslautern nach dem 1:2 bei Borussia Dortmund. Dede und Florian Kringe erzielten die Tore für die Westfalen, Ervin Skela war kurz vor der Halbzeit der glückliche Ausgleich gelungen.

Bundesliga Eintracht Frankfurt - MSV Duisburg

Aufstieger unter sich: Eintracht Frankfurt und MSV Duisburg

Mit dem zweiten Rückrundensieg verschaffte sich Eintracht Frankfurt Luft im Abstiegskampf. Trotz eines Blitzstartes im Duell der Aufsteiger mussten die Hessen zwischenzeitlich um den 5:2-Erfolg gegen den MSV Duisburg bangen. Ioannis Amanatidis (2x) und Benjamin Köhler schossen ein schnelles 3:0 heraus, doch dann brachten Adam Bodzek und Klemen Lavric die "Zebras" wieder heran. Amanatidis mit seinem dritten Tor und Francisco Copado per Handelfmeter machten jedoch alles klar. Vier Minuten vor dem Ende sah der Duisburger Uwe Möhrle die Gelb-Rote Karte.

Schlagerspiel Bayern-Schalke am Sonntag

Das Duell der UEFA-Cup-Aspiranten Borussia Mönchengladbach und VfB Stuttgart blieb ohne Sieger. Milan Fukal brachte die Borussen in Front, doch Cacau wendete mit dem Ausgleich zum 1:1 die drohende zweite Auswärtsniederlage der Saison für die Schwaben ab. Im 600. Bundesliga-Spiel feierte Hannover 96 einen verdienten 1:0-Sieg gegen den 1. FC Köln. Vahid Hashemian nutzte eine von zahlreichen Möglichkeiten zum Siegtor für die Niedersachsen, die weiter vom UEFA-Cup träumen dürfen. Die Rheinländer kann dagegen wohl nur noch ein Wunder vor dem Abstieg retten.

Marko Pantelic hat Hertha BSC zum ersten Heimsieg
nach 134 Tagen geköpft. Das siebte Saisontor des Serben ebnete am Sonntagabend den 1:0-Erfolg der Berliner gegen Arminia Bielefeld, mit dem die Hauptstädter acht Tage nach dem überraschenden 3:0 in Bremen vor 32.000 Zuschauern auch ihre schwarze Serie im Olympiastadion beendeten und auf den sechsten Tabellenplatz vorrückten.. (wga)