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Fußball

Bayern München ist Herbstmeister

Leverkusen stürmt auf den zweiten Tabellenplatz, Dortmund, Schalke und Frankfurt patzen. Gladbach siegt glücklich, Augsburg wartet weiter auf den ersten Auswärtssieg und Markus Babbel muss um seinen Job bangen.

Bundesliga Münchenist der früheste Herbstmeister aller Zeiten. (Foto: Getty Images)

Bundesliga Münchenist der früheste Herbstmeister aller Zeiten

Der FC Bayern München ist bereits am 14. Spieltag Herbstmeister. Zu diesem frühen Zeitpunkt gelang das vorher noch keiner Mannschaft in der Bundesliga-Historie. Durch die Patzer von Dortmund, Schalke und Frankfurt reichte den Münchenern ein ungefährdeter 2:0 (1:0)-Sieg gegen Freiburg, um die vorzeitige Hinrunden-Meisterschaft klar zu machen. Und die Partie gegen das Team von Trainer Christian Streich war schon früh entschieden:

Thomas Müller sorgte in der zwölften Minute durch einen verwandelten Handelfmeter für die Führung der Münchener. Wenig später musste dann der Freiburger Fallou Diagne nach einer Notbremse mit Rot vom Platz (18. Minute). Bayern dominierte die Partie im Stile eines Rekordmeisters, Anatoliy Timoschtschuk setzte mit seinem 2:0 den Schlusspunkt unter eine einseitige Partie (79.).

Leverkusen springt auf Platz zwei

Nicht nur Bayern nutzte die Punktverluste der Konkurrenten, auch Bayer Leverkusen profitierte davon und sprang auf den zweiten Tabellenplatz. Durch einen deutlichen 4:1 (1:0)-Erfolg gegen Werder Bremen ist das Team von Trainer Sascha Lewandowski jetzt erster Bayern-Verfolger. Gonzalo Castro sorgte mit seinem Doppelpack für Leverkusener Glücksgefühle (31./52.). Nur zwei Minuten nach Castros zweitem Tor ließ Nils Petersen mit seinem Anschlusstreffer die Bremer Fans wieder hoffen, doch Simon Rolfes und Jens Hegeler entschieden die Partie schließlich endgültig (74./79.). Leverkusen hat nun 10 Punkte Rückstand auf Bayern München und einen Zähler Vorsprung auf den drittplatzierten Dortmund.

Ein eher durchschnittliches Bundesliga-Spiel sahen rund 27.000 Zuschauer in der Stuttgarter Arena. Der VfB gewann mit 2:1 (1:1) am Ende verdient gegen das Tabellenschlusslicht aus Augsburg. Ibrahima Traore brachte die Gastgeber bereits in der elften Minute in Führung, doch Ja-Cheol Koo egalisierte die Stuttgarter Führung kurz vor der Pause (44.). Die Augsburger versuchten viel, wurden aber nicht belohnt. Vedad Ibisevic sorgte mit seinem Tor in der 70. Minute für die Entscheidung. Der FC Augsburg muss somit weiter auf den ersten Auswärtssieg in dieser Saison warten und bleibt Tabellenschlusslicht. Stuttgart setzt sich dagegen durch den Dreier im Mittelfeld der Tabelle fest.

Wolfsburg verliert

Mönchengladbach freut sich über einen glücklichen Sieg gegen Wolfsburg. (Foto: dpa)

Mönchengladbach freut sich über einen glücklichen Sieg gegen Wolfsburg

Mit viel Glück schaffte Borussia Mönchengladbach einen 2:0 (2:0)-Sieg gegen den VfL Wolfsburg. Juan Arango sorgte bereits in der 11. Minute mit einem Traumtor aus 20 Metern für die Führung der Gladbacher. Trotz des Rückstands machten die Wolfsburger fortan das Spiel, konnten den Ball aber nicht im gegnerischen Tor unterbringen. Besser machten es die "Fohlen": Tony Jantschke sorgte mit seinem Tor für den 2:0-Endstand noch vor der Pause (44.). Wolfsburg gab nicht auf und stürmte weiter, scheiterte aber immer wieder an den eigenen Abschlussfähigkeiten. Die Elf von Trainer Lucien Favre verwaltete die Führung geschickt und freute sich am Ende über drei gewonnene Punkte.

Babbel weiter in der Kritik

Die TSG Hoffenheim verpasste auch gegen den 1. FC Nürnberg den erhofften Befreiungsschlag. Das Team vom in der Kritik stehenden Trainer Markus Babbel unterlag mit 2:4 (1:2). Hoffenheim hat mit nun 32 Gegentoren die schlechteste Abwehr der Liga und belegt den 16. Tabellenplatz. In einer unterhaltsamen Partie setzte Hiroshi Kiyotake das erste Ausrufezeichen und traf zur Nürnberger Führung (6.). Sven Schipplock glich Mitte der 1. Hälfte wieder aus (33.), ehe Per Nilsson zur erneuten Führung für den Club traf (43.). Es blieb weiter spannend, doch Sebastian Polter und Kiyotake sorgten für die endgültige Entscheidung (69./86.). Sejad Salihovic hatte den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer per verwandeltem Handelfmeter erzielt (81.). Für die Babbel-Elf war es die dritte Niederlage in Folge, Nürnberg dagegen klettert auf den 13. Rang und hat acht Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz.

Bayern-Verfolger patzen

Borussia Dortmund stolperte vier Tage vor dem Duell bei den Münchenern und kam nicht über ein 1:1 (1:0) gegen Aufsteiger Fortuna Düsseldorf hinaus. Das Team von Trainer Norbert Meier war beim BVB mit großen Verletzungssorgen angetreten, verdiente sich am Ende aber diesen Punkt aufgrund einer starken kämpferischen Leistung. Düsseldorf hat nun sieben Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Die Dortmunder belegen den zweiten Tabellenplatz mit elf Punkten Rückstand auf Bayern München.

Auch Schalke 04 verspielte wichtige Punkte im Kampf um die Spitze. Gegen den Hamburger SV verlor das Team von Trainer Huub Stevens mit 1:3 (0:0). Der HSV war ohne Spielmacher Rafael van der Vaart angetreten und bot den Zuschauern eine gute Vorstellung. Die "Königsblauen" warten nun seit drei Bundesliga-Spielen auf einen Sieg und belegen den vierten Platz.

Mainz siegt in Frankfurt

Auch der dritte Bayern-Verfolger und Überraschungs-Aufsteiger Eintracht Frankfurt musste eine Niederlage einstecken. Ausgerechnet der kleine Nachbar Mainz 05 versetzte der Eintracht die bitterste Pleite der Saison. Der Außenseiter gewann in der Frankfurter Arena mit 3:1 (2:0). Für die Eintracht war es die erste Heimniederlage seit dem Wiederaufstieg, für die Mainzer der erste Sieg überhaupt am Main.

Greuther Fürth wartet seit dem 2. Spieltag auf einen Sieg in der Bundesliga. Auch gegen Hannover 96 musste die Mannschaft von Trainer Mike Büskens eine 0:2 (0:1)-Niederlage hinnehmen. Fürth ist aktuell 17. der Tabelle, vier Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz, Hannover springt auf den sechsten Rang.

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