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Fußball

Bayern München festigt Tabellenführung

Während der FC Bayern gegen Augsburg keine Probleme hat, stolpert Borussia Dortmund zu Hause über den VfL Wolfsburg und verliert weiter an Boden. Einen Traumtag erwischt Stuttgarts Ibisevic gegen Schalke.

Ein entspannter Auftritt gegen Abstiegskandidat FC Augsburg hat dem FC Bayern München gereicht, um die Spitzenposition und den großen Vorsprung in der Tabelle auch nach dem 16. Spieltag der Bundesliga erfolgreich zu verteidigen. Die Münchener siegten ohne größere Mühe mit 2:0 (1:0). Ein Handelfmeter in der 39. Minute, den Thomas Müller verwandelte, brachte die Bayern auf die Siegerstraße. Kurz nach seiner Einwechslung erhöhte Mario Gomez auf 2:0 (63.). Der Abstand der Bayern auf den Zweitplatzierten Leverkusen, der allerdings erst am Sonntag spielt, beträgt nun schon elf Zähler.

Pech hatte dagegen Titelverteidiger Borussia Dortmund bei seiner 2:3 (1:2)-Heimniederlage gegen den VfL Wolfsburg. Zwar brachte Marco Reus den Meister mit einem angeschnittenen Freistoß, der an Freund und Feind vorbeisegelte, in Führung (6.), dann aber drehte der VfL das Spiel. Einen wuchtigen Schuss von Bas Dost klärte Marcel Schmelzer auf der Linie mit dem Oberschenkel, anschließend streifte der Ball auch leicht Schmelzers Hand. Schiedsrichter Wolfgang Stark entschied auf Handspiel und Elfmeter und zeigte Schmelzer zu allem Überfluss auch noch die Rote Karte. Den Strafstoß verwandelte Diego sicher (36.). Nur fünf Minuten später erhöhte Naldo auf 2:1 (41.). Ein weiterer Elfmeter, verwandelt durch Jakub Blaszczykowski, brachte dem BVB zwischenzeitlich wieder den Ausgleich (61.). Doch auf die erneute VfL-Führung durch Dost (73.) hatten die Dortmunder keine Antwort mehr.

Punktgleich mit den Dortmundern ist nun Eintracht Frankfurt. Der Aufsteiger setzte sich gegen Werder Bremen mit 4:1 (0:0) durch und zeigte ein weiteres Mal schönen Offensivfußball. Alexander Meiers Führungstor (47.) konnten die Bremer durch Nils Petersen noch ausgleichen (54.). Durch einen Doppelschlag entschieden dann aber Pirmin Schwegler (62.) und Stefan Aigner die Partie (63.). Den Schlusspunkt markierte Takashi Inui (90.).

Immer wieder Ibisevic

Fußball Bundesliga 16. Spieltag: VfB Stuttgart - FC Schalke 04 am 08.12.2012 in der Mercedes Benz-Arena in Stuttgart (Baden-Württemberg). Die Stuttgarter Spieler um Torschütze Vedad Ibisevic (r) jubeln nach dem Tor zum 1:0. (Foto: Marijan Murat/dpa)

Dreifach-Torschütze Vedad Ibisevic (r.) lässt die Kameraden antreten zum Jubeln

Im Spiel gegen den FC Schalke 04 hat Vedad Ibisevic einmal mehr bewiesen, wie unentbehrlich er für den VfB Stuttgart ist. Mit seinen drei Treffern (2./38. per Foulelfmeter/62.) trug er entscheidend zum 3:1 (2:1)-Sieg des VfB bei. Für Schalke traf mit Ciprian Marica ein Ex-Stuttgarter (12.). Es waren Ibisevics Saisontore Nummer acht, neun und zehn. Beide Mannschaften beendeten die Partie mit nur zehn Spielern auf dem Platz: Der Stuttgarter Gotoku Sakai (67.) und Schalkes Jermaine Jones (73.) sahen jeweils nach überhartem Einsteigen von hinten die Rote Karte. Mit dem Sieg schloss der VfB in der Tabelle nach Punkten zu Schalke auf und ist nun hinter den "Knappen" Fünfter.

Wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg konnte der 1. FC Nürnberg mit einem 2:0 (1:0)-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf sammeln. Die Torschützen für den "Club" waren Sebastian Polter (27.) und Markus Feulner (90.). Nur ein einziger Treffer entschied die Partie zwischen dem SC Freiburg und der SpVgg Greuther Fürth. Daniel Caligiuri traf in der 15. Minute zum entscheidenden 1:0 (1:0) für die Freiburger.

Hoffenheim im freien Fall

Bereits am Freitag siegte der Hamburger SV durch zwei Treffer des Letten Artjoms Rudnevs (27. und 74.) mit 2:0 (1:0). Hamburg hat sich damit zum Ende der Hinrunde an die Europapokalplätze herangeschoben, Hoffenheim bleibt auf dem Relegationsplatz und hat sechs Punkte Rückstand auf das rettende Ufer.

Abgeschlossen wird der Spieltag mit den Sonntagspartien Borussia Mönchengladbach gegen FSV Mainz 05 und Hannover 96 gegen Bayer 04 Leverkusen. Die Hannoveraner dürfen sich dabei darüber freuen, dass ihr Trainer Mirko Slomka seinen Vertrag nach reiflicher Überlegung bis 2016 verlängert hat.

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