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Fußball

Bayern müht sich zurück an die Spitze

Während Bayern München mit einem Heimsieg gegen Mainz die Tabellenführung erobert und Leverkusen zumindest bis Sonntag hinter sich lässt, zieht Schalke nach einem Heimerfolg gegen Hoffenheim mit der Werkself gleich.

Gomez (r.) freut sich mit van Gaal über seinen Treffer. (Foto: ap)

Gomez (r.) freut sich mit van Gaal über seinen 2:0-Treffer

Der FC Bayern München hat im Kopf-an-Kopf-Rennen mit Bayer Leverkusen wieder vorgelegt und ist zumindest bis Sonntag an die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga geklettert. Der deutsche Rekordmeister setzte seine beeindruckende Siegesserie auch am 20. Spieltag fort und bezwang Aufsteiger FSV Mainz 05 mit 3:0 (0:0). Der bereits neunte Pflichtspiel-Erfolg in Serie kam allerdings keineswegs überzeugend zustande. Die Elf von Trainer Louis van Gaal dominierte zwar das Spiel, doch die Chancenauswertung ließ dabei stark zu wünschen übrig. Dennoch zeigte sich der Coach mit dem Spiel seiner Bayern zufrieden. Auf einen Ausrutscher der Konkurrenz aus Leverkusen warte er nicht, meinte van Gaal. "Für mich ist das nicht so wichtig. Wichtig ist am letzten Spieltag auf dem ersten Platz zu stehen", betonte der Niederländer.

Niederländische Feier in München: van Bommel (r.) gratuliert van Buyten zu dessen Treffer zum 1:0. (Foto: ap)

Niederländische Feier in München: van Bommel (r.) gratuliert van Buyten zu dessen 1:0-Torerfolg

Mit jetzt 42 Punkten hat der FC Bayern einen Zähler mehr auf dem Konto, als der Zweite aus Leverkusen. Ein Unentschieden am Sonntag im Heimspiel gegen den SC Freiburg reicht der Werkself allerdings schon, um den Platz an der Sonne wieder zurückzuerobern.

Schalke gleichauf mit Leverkusen

Kuranyi erzielt an Beck und Torhüter Hildebrand (v.l.) vorbei das 1:0. (Foto: ap)

Kuranyi beim 1:0 schneller als Beck und Hildebrand (v.l.)

Schalke 04 feierte den ersten Sieg gegen "Angstgegner" 1899 Hoffenheim und zog damit als Tabellendritter nach Punkten mit Leverkusen gleich. Die Königsblauen gewannen verdient mit 2:0 (1:0) und haben nun 41 Zähler auf dem Konto. Kevin Kuranyi mit seinem elften Saisontor und Lukas Schmitz erzielten die Treffer für die Elf von Trainer Felix Magath. "Das ist kein perfekter Abend, aber ein guter Abend. Einige wollten uns ja schon wieder eine Krise einreden", meinte der Schalke-Coach. Deshalb sei er jetzt froh, dass man die drei Punkte behalten habe, ergänzte Magath.

Auf Platz vier rangiert im Moment Borussia Dortmund. Das Team von Trainer Jürgen Klopp kann am Sonntag mit einem Erfolg beim VfB Stuttgart den Abstand zum Hamburger SV weiter vergrößern. Die Hansestädter kamen am Freitag gegen den kriselnden Meister VfL Wolfsburg im eigenen Stadion nicht über ein mageres 1:1 (0:1) hinaus.

Die Bremer Krise hält an

Bremer Ratlosigkeit: Trainer Schaaf (l.) und Sportdirektor Allofs. (Foto: ap)

Bremer Ratlosigkeit: Trainer Schaaf (l.) und Manager Allofs

Unterdessen kassierte Werder Bremen die fünfte Niederlage in Folge und stellte damit seinen Negativrekord aus dem Jahr 2003 ein. Die Mannschaft von Trainer Thomas Schaaf verlor bei Borussia Mönchengladbach mit 3:4 (2:4). Überragender Mann auf Seiten der Gastgeber war der Argentinier Raul Bobadilla, der zwei Treffer erzielte. Trainer Michael Frontzeck zeigte sich im Anschluss zufrieden, aber nicht kritiklos: "Wir hätten den Sack sicherlich etwas eher zumachen können. Das haben wir versäumt. Von daher mussten wir bis zur letzten Sekunde zittern." Man habe gesehen was Bremen für eine Mannschaft habe und von daher sei er überglücklich, dass man dieses Spiel gewonnen habe, freute sich Frontzeck.

Einen weiteren Schritt aus der Abstiegszone machte der 1. FC Köln durch ein 2:1 (0:0) bei Eintracht Frankfurt. Ein Eigentor des Frankfurters Marco Russ sechs Minuten vor Schluss bescherte den Rheinländern den zweiten Auswärtssieg hintereinander und den Sprung auf Platz 12. Der Trainer der Kölner, Zvonimir Soldo, sah sein Team trotz allem als den verdienten Sieger: "Ich denke, dass wir mehr investiert haben. Man kann sagen, dass wir verdient glücklich gewonnen haben."

Hecking siegt mit dem "Club" an alter Wirkungsstätte

Zufrieden, aber ohne Schadenfreude: Club-Coach Hecking. (Foto: ap)

Zufrieden, aber ohne Schaden-freude: Club-Coach Hecking

Hannover 96 unterlag auch im zweiten Spiel unter dem neuen Trainer Mirko Slomka im Kellerduell gegen den 1. FC Nürnberg mit Hannovers Ex-Trainer Dieter Hecking an der Seitenlinie 1:3 (0:1). Für Hecking war es der erste Sieg mit dem Club im dritten Spiel. Anschließend gab der Coach zu, dass sich der Sieg bei seinem Ex-Verein besonders anfühlt: "Ich würde lügen, wenn ich das nicht so hätte. Aber andererseits tut es mit leid, weil die Hannoveraner auch wirklich viel mitgemacht haben und ich wünsche ihnen natürlich auch, dass sie da unten rauskommen." Aber jetzt habe man sie erstmal mit reingezogen und das sei wichtig gewesen, betonte Hecking.

Derweil läuft Tabellenschlusslicht Hertha BSC nach einem mageren 0:0

gegen den VfL Bochum im Kampf gegen den Abstieg weiter die Zeit davon.

Autor: Calle Kops

Redaktion: Joachim Falkenhagen

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