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Sport

Bayern lenkt in der Pinkelaffäre ein

Schalke bekommt Geld für Krstajic von der FIFA, Newcastle aber nicht für Owen, Platini mahnt und Marseille kann nicht verkauft werden - die internationalen Fußballnachrichten.

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Owen bei seiner Verletzung

Streit um Owen

Bundesliga-Spitzenreiter Schalke 04 hat zum Monatsanfang 146.883 Euro vom Fußball-Weltverband FIFA erhalten. Dies hat die französische Sport-Tageszeitung L'Equipe enthüllt. Für die Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland hatte die FIFA erstmals eine Versicherung für Spieler abgeschlossen, die sich während der WM verletzen. Ab dem 21. Verletzungstag erhielt der Klub rund 7.500 Euro pro Tag (12.200 Schweizer Franken) für einen verletzten Spieler. Bei Schalke betraf das den Serben Mladen Krstajic. Weiterhin haben unter anderem Arsenal London (75.000 für Ashley Cole, 292.430 für Philippe Senderos/Schweiz), Manchester City (52.411 für Claudio Reyna/USA) und Manchester United (161.647 für Nemenja Vidic/Serbien) von der erstmals angewandten Regelung profitiert.

Einen heftigen Streit gibt es noch um die Entschädigung für Michael Owen (Newcastle). Während die FIFA darauf verweist, dass laut Vertrag ihre Zahlungspflicht nach 180 Tagen endet und deshalb 1,356 Millionen Euro anbietet, verlangt der englische Klub angeblich über neun Millionen Euro. Hinter vorgehaltener Hand wird bei der FIFA inzwischen gemutmaßt, dass Owen sich nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung ohne gegnerische Einwirkung verletzt habe - was den Verdacht nährt, dass er nicht besonders fit war.

Bayern lenkt ein

Im Doping-Eklat um Oliver Kahn hat der FC Bayern München eine überraschende Wende vollzogen und die Sperre seines Kapitäns für das Viertelfinal-Hinspiel der Champions League beim AC Mailand akzeptiert. Vier Tage vor der bereits anberaumten Berufungssitzung im schweizerischen Nyon entschieden der Vorstand des deutschen Fußball-Rekordmeisters und der 37 Jahre alte Keeper, ihren Einspruch gegen die von der UEFA verhängte Sperre zurückzuziehen. Damit wird beim Viertelfinal-Hinspiel am Dienstag Michael Rensing das Tor der Münchner hüten.

Platini mahnt

Fußball FIFA Michel Platini gewaählt

Michel Platini

UEFA-Präsident Michel Platini hat in einem Brief an die 53 Mitgliedsverbände der Europäischen Fußball-Union zu null Toleranz gegen Gewalt und Rassismus aufgerufen. "Gewalt auf dem Platz, auf den Rängen und außerhalb der Stadien ist Gift für unseren Sport", schrieb der Franzose in dem am Donnerstag veröffentlichten Brief. Platini appelliert an die Verbände, ihre gesamte disziplinarische Macht einzusetzen und die harte Herangehensweise an das Thema in allen Bereichen des Fußballs zu praktizieren.

Übernahme gescheitert

Die geplante Übernahme des französischen Fußball-Traditionsklubs Olympique Marseille durch den kanadischen Geschäftsmann Jack Kachkar ist endgültig gescheitert. Der bisherige Klubeigentümer Robert Louis-Dreyfus brach die Verhandlungen mit dem Vorsitzenden eines Pharmazeutik-Unternehmens ab. "Herr Louis-Dreyfus hat alle Gespräche mit Jack Kachkar beendet", erklärte ein Sprecher des Klubeigners am Donnerstag.

Kachkar hatte 115 Millionen Euro für den beliebtesten Verein Frankreichs geboten, war im Anschluss an die Einigung aber mit der Zahlung der Summe nicht nachgekommen. Die Bitte Kachkars um einen weiteren Aufschub lehnte Louis-Dreyfus offenbar ab. Der langjährige Vorstandsvorsitzende des deutschen Sportartikelherstellers adidas hatte den Champions-League-Sieger von 1993 vor zehn Jahren für die symbolische Summe von einem Franc erworben. (sams)