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Fußball

Bayern im Viertelfinale gegen Marseille

Gutes Los für den FC Bayern: Der Bundesligist muß im Viertelfinale der Champions League zunächst bei Olympique Marseille antreten. In der Europa League spielt Schalke gegen Athletic Bilbao, Hannover bei Atlético Madrid.

Münchens Mario Gomez (v.r.), Franck Ribery, Philipp Lahm, David Alaba und Holger Badstuber jubeln (Foto: dapd)

Die Bayern auf dem Weg zum Finale im eigenen Stadion?

Der FC Bayern München trifft im Viertelfinale der Champions League auf Olympique Marseille. Das ergab die Auslosung am Sitz der Europäischen Fußball-Union (UEFA) im schweizerischen Nyon. Im Hinspiel am 27. oder 28. März muss der deutsche Fußball-Rekordmeister zunächst in Frankreich antreten. Das Rückspiel findet am 3. oder 4. April in München statt. Ziel der Bayern ist das Finale am 19. Mai in der eigenen Arena. Im Achtelfinale hatte das Team von Trainer Jupp Heynckes dank einer 7:0-Gala im Rückspiel den FC Basel aus dem Wettbewerb geschossen.

Marseille hatte in der Gruppenphase mit zwei Siegen mit für das Scheitern des deutschen Meisters Borussia Dortmund gesorgt. "Das wird nicht einfach. Aber ich glaube, man kann mit dem Los grundsätzlich sein, wenn man zum Beispiel die Partie Milan gegen Barcelona sieht", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. Marseille hatte im Achtelfinale zudem den Gewinner von 2010, Inter Mailand, bezwungen. Für Franck Ribery ist das Spiel der Bayern in Marseille eine Rückkehr in seine Vergangenheit. Von 2005 bis 2007 stand er bei Olympique unter Vertrag. Der Franzose hegt zwar keinen Zweifel am Weiterkommen, sieht in Marseille aber durchaus einen gefährlichen Gegner: "Das ist nicht einfach. In Marseille herrscht eine Super-Atmosphäre. Aber wir sind der FC Bayern. Wir haben große Ziele."

Der frühere Bayern-Profi Paul Breitner hatte als UEFA-Botschafter des Champions-League-Finales die Lose gezogen. Neben den Viertelfinals wurden auch gleich die möglichen Halbfinal-Duelle ermittelt. Sollten die Bayern weiterkommen, würden sie auf Apoel Nikosia oder Real Madrid treffen. In den weiteren Viertelfinal-Partien spielt Benfica Lissabon gegen den FC Chelsea, der AC Mailand empfängt zunächst Titelverteidiger FC Barcelona. Die Halbfinals sind für den 17./18. April und 24./25. April terminiert.

Deutsch-spanische Duelle in der Europa League

Hannovers Didier Ya Konan (3.v.l.) feiert mit Steven Cherundolo (l.), Konstantin Rausch (2.v.l., Manuel Schmiedebach (2.v.r.) und Karim Haggui (Foto: dpa)

Hannoveraner Spieler in Feierlaune

Der FC Schalke 04 und Hannover 96 haben für das Viertelfinale der Europa League schwere Gegner aus Spanien erwischt. Der Bundesligist aus Gelsenkirchen muss gegen das Team von Athletic Bilbao antreten, das im Achtelfinale Manchester United ausgeschaltet hatte. Hannover trifft auf Atlético Madrid, das den Wettbewerb im Jahr 2010 gewonnen hatte. Bei den Hinspielen am 29. März hat Schalke zunächst Heimrecht, Hannover spielt erst in Madrid. "Wir treffen auf den Sieger der Europa League 2010, damit ist die Favoritenrolle klar verteilt. Was wir als Underdog leisten können, haben wir aber bereits gegen den FC Sevilla unter Beweis gestellt", sagte 96-Trainer Mirko Slomka. Viel Respekt hat auch Schalke-Coach Huub Stevens vor Bilbao: "Sie haben zweimal verdient gegen Manchester United gewonnen - das sagt viel über ihre Stärke aus."

Die Rückspiele werden am 5. April ausgetragen. Bei einem Weiterkommen würden die Schalker im Halbfinale auf den Sieger des Duells zwischen Sporting Lissabon und Metalist Charkow treffen. Für Hannover käme es zum Kräftemessen mit AZ Alkmaar oder dem FC Valencia. Die Vorschlussrunde ist für den 19. und 26. April angesetzt. Das Finale findet am 9. Mai in Bukarest statt. Schalke hatte sich im Achtelfinale mit 4:1 gegen Twente Enschede durchgesetzt, Hannover gewann gegen Standard Lüttich 4:0.

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