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Sport

Bayern gewinnen erst im Elfmeterschießen

In einem kurzweiligen Spiel schlägt der FC Bayern im Halbfinale des Telecom-Cups Borussia Mönchengladbach. Der VfL Wolfsburg setzt sich knapp gegen Gastgeber HSV durch.

Fußball-Rekordmeister Bayern München hat seinen ersten Härtest der neuen Saison mit Ach und Krach bestanden. Bei der Rückkehr von Superstar Franck Ribery besiegte die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola Borussia Mönchengladbach mit 5:4 im Elfmeterschießen und steht beim Telekom Cup in Hamburg vor der erfolgreichen Titelverteidigung. Nach 60 Minuten hatte es 2:2 gestanden.

Den entscheidenden sechsten Elfmeter schoss der Gladbacher Julian Korb an die Latte. Zuvor hatte Tom Starke bereits gegen Oscar Wendt pariert. Borussia-Keeper Janis Blaswich hielt den Strafstoß von Rafinha.

In der regulären Spielzeit hatten zunächst der starke Neuzugang Robert Lewandowski mit einem traumhaften Lupfer aus zwölf Metern (29.) und Ribery mit einem gefühlvollen Schlenzer (33.) für eine vermeintlich beruhigende Bayern-Führung gesorgt. Doch Max Kruse konnte per Doppelschlag vom Punkt ausgleichen. Zunächst traf der Angreifer per Handelfmeter (42.), dann per Foulelfmeter (59.). Der FC Bayern trifft am Sonntag (27.04.2014, 18:30 MESZ) im Finale auf den VfL Wolfsburg.

Telekomcup 2014 HSV Hamburg gegen VfL Wolfsburg

Im ersten Halbfinalspiel zwischen Wolfsburg und Hamburg war in der regulären Spielzeit kein Tor gefallen.

Auch im Nord-Derby ein Elfmeterschießen

Der VfL Wolfsburg hat den Gastgeber Hamburger SV ebenfalls erst im Elfmeter-Schießen mit 6:5 (0:0) besiegt. Die Niedersachsen profitierten von einem Lattenschuss des HSV-Profis Kerem Demirbay. Den letzten Elfmeter verwandelte Junior Malanda. Während die Niedersachsen ihre Zugänge Aaron Hunt (Werder Bremen) und Sebastian Jung (Eintracht Frankfurt) von Beginn einsetzten, konnte HSV-Trainer Mirko Slomka lediglich Zoltan Stieber (Greuther Fürth) aufbieten. Auch Japan-Rückkehrer Gojko Kacar durfte sich in der Innenverteidigung zusammen mit Johan Djorou versuchen.

Während das Aufbauspiel des hanseatischen Fast-Absteigers flüssiger wirkte als in der Schlussphase der vergangenen Saison, offenbarte der Angriff alte Schwächen. Besonders der zuletzt an Hannover verliehene Artjoms Rudnevs zeigte technische Fehler. So schlug der lettische Stürmer (7.) frei vor Keeper Patrick Drewes über den Ball. Einen guten Eindruck nach seinem Bandscheibenvorfall machte HSV-Schlussmann René Adler, der mehrere Chancen vereitelte.

dk/ck (dpa/sid)