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Sport

Bayerisches Justizministerium: Uli Hoeneß ist Freigänger

Es ist ein wichtiger Schritt für den Ex-Bayern-Präsidenten auf seinem Weg zurück in die Freiheit: Nun darf Hoeneß tagsüber einer Arbeit nachgehen - in der Jugendabteilung seines Lieblingsvereins.

Sieben Monate nach Haftantritt ist Uli Hoeneß Freigänger geworden. Dies sagte ein Sprecher des bayerischen Justizministeriums der Deutschen Presse-Agentur. Nähere Angaben machte er zunächst nicht. Als Freigänger kann Hoeneß tagsüber außerhalb des Gefängnisses einer geregelten Arbeit nachgehen. Am Abend um 18 Uhr muss er jeweils wieder zurückkehren.

Hoeneß durfte bereits Weihnachten und Silvester bei seiner Frau Susi und seiner Familie am Tegernsee verbringen. Es wird davon ausgegangen, dass Hoeneß nach Rothenfeld ins Freigängerhaus, ein ehemaliges Kloster, verlegt wird, um von dort aus tagsüber einer geregelten Arbeit in der Jugendabteilung des Fußball-Rekordmeisters nachzugehen.

Der Ex-Boss wird "Assistent der Abteilungsleitung Junior Team"

Hoeneß wird dem aktuellen Bayern-Präsidenten Karl Hopfer zufolge einen Anstellungsvertrag mit der FC Bayern AG erhalten. Dies habe Hoeneß selbst so gewünscht. Offiziell wird er demnach als "Assistent der Abteilungsleitung Junior Team" geführt, wie bereits vor einigen Tagen mitgeteilt worden war.

Der einstige Präsident des FC Bayern war am 2. Juni 2014 ins Gefängnis nach Landsberg am Lech gegangen. Am 13. März hatte ihn das Landgericht München wegen Hinterziehung von 28,5 Millionen Euro Steuern zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Sollte die Hälfte seiner Strafe zur Bewährung ausgesetzt werden, könnte er im Frühjahr 2016 ein freier Mann sein. Hoeneß wird am 5. Januar 63 Jahre alt.

sti/wl (afp, dpa)

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