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Kultur

Bayerische Staatsoper ist "Oper des Jahres"

Gleich in der ersten Spielzeit des neuen Generalmusikdirektors Kirill Petrenko schafft die Bayerische Staatsoper den Sprung ganz nach oben. Sie wurde zum "Opernhaus des Jahres" gewählt.

Kritiker der Fachzeitschrift "Opernwelt" aus Europa und den USA haben die Bayerische Staatsoper zum "Opernhaus des Jahres" gekürt – acht der 50 stimmberechtigten Fachleute wählten das Münchner Haus auf Platz eins ihrer jährlichen Bestenliste. Das Opernhaus in der bayerischen Landeshauptstadt gewinnt die Auszeichnung zum ersten Mal.

Erfolgreicher Dirigent: Kirill Petrenko

Der neue Generalmusikdirektor Kirill Petrenko habe großen Anteil an der Entscheidung, so die Kritiker. Vor nicht einmal vier Jahren waren die Personalquerelen in der Bayerischen Staatsoper für die Kritiker der "Opernwelt" noch das Ärgernis des Jahres: Der damalige Generalmusikdirektor Kent Nagano hatte entnervt das Handtuch geworfen, nachdem Opernintendant Nikolaus Bachler Bayerns Kunstministerium vor die Wahl gestellt hatte: Er oder ich. Die Wahl fiel auf Bachler und der Weg war frei für dessen Wunschkandidaten, den Dirigenten Kirill Petrenko. Im Rückblick war diese unruhestiftende Entscheidung vielleicht so etwas wie die Grundsteinlegung für die jetzige Auszeichnung.

Insgesamt fünf Auszeichnungen

Bayerische Staatsoper Die Soldaten EINSCHRÄNKUNG

"Die Soldaten" wurde als "Produktion des Jahres" ausgezeichnet.

Neben der Auszeichnung "Oper des Jahres" kann sich die Bayerische Staatsoper noch über vier weitere Ehrungen freuen: Generalmusikdirektor Kirill Petrenko wurde auch zum "Dirigenten des Jahres" gewählt und sein Staatsorchester zum "Orchester des Jahres". Die Neuproduktion "Die Soldaten" (Foto) als "Produktion des Jahres" sowie Ensemble-Mitglied Hanna-Elisabeth Müller als "Beste Nachwuchskünstlerin" rundeten den großen Erfolg ab.

nf/cr (dpa, Bayerische Staatsoper)