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Wirtschaft

Bayer setzt Trasylol aus

Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer darf sein Medikament Trasylol ab sofort nicht mehr verkaufen. Trasylol wird bei Herzoperationen eingesetzt, um Blutungen zu verringern. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte ordnete am Montag wegen eines möglicherweise erhöhten Sterblichkeitsrisikos das Ruhen der Zulassung an. Ärzte wurden aufgefordert, es nicht mehr anzuwenden. Bayer kündigte an, die Vermarktung von Trasylol vorübergehend weltweit auszusetzen. Mit dieser Entscheidung folge man der Anordnung des Bundesinstituts sowie den Empfehlungen der US-Gesundheitsbehörde FDA und anderer Zulassungsbehörden, teilte der Konzern mit. Die Aussetzung der Vermarktung gelte so lange, bis die endgültigen Ergebnisse der Studie vorlägen und analysiert seien. Mit dem Medikament hat Bayer in den ersten neun Monaten dieses Jahres nach eigenen Angaben 93 Millionen Euro umgesetzt, davon etwa 63 Millionen Euro in den USA.