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Wirtschaft

Bayer darf Schering übernehmen

Der Leverkusener Bayer-Konzern darf das Berliner Pharma-Unternehmen Schering übernehmen. Die EU-Kommission gab am Mittwoch in Brüssel grünes Licht für die Transaktion mit einem Wert von 16,5 Milliarden Euro.

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Bayer darf schlucken

Die EU-Wettbewerbshüter haben die geplante Übernahme des Berliner Pharmakonzerns Schering durch die Bayer AG genehmigt. Eine Fusion beider Unternehmen werde den Wettbewerb im europäischen Wirtschaftsraum "nicht entscheidend beeinträchtigen", hieß es in einer Erklärung der EU-Kommission in Brüssel am Mittwoch. Die Produktpalette beider Unternehmen ergänze sich weitgehend. Hohe gemeinsame Marktanteile gebe es nur in drei EU-Ländern bei Mitteln für Pilzerkrankungen. Der neue Verbund sei aber einer Reihe von starken Konkurrenten konfrontiert. Auflagen wurden nicht gemacht.

Größte Übernahme der Firmengeschichte

Mit Schering will Bayer zu den zehn führenden Unternehmen bei Spezial-Pharmazeutika aufrücken. Die Transaktion wird einen Wert von 16,5 Milliarden Euro haben. Es ist die größte Übernahme in der mehr als 140-jährigen Firmengeschichte. Die kartellrechtliche Freigabe in den USA liegt bereits seit dem 21. April 2006 vor.

Eingang Schering in Berlin

Der Eingang zur Zentrale des Pharmakonzern Schering fotografiert in Berlin

Bayer will bis Ende Mai 75 Prozent der Schering-Anteile besitzen. Das fusionierte Unternehmen soll Bayer-Schering-Pharma heißen, rund neun Milliarden Euro Umsatz machen und seinen Sitz in Berlin haben. Zuvor war das Darmstädter Familienunternehmen Merck mit seinem Versuch gescheitert, Schering zu übernehmen. (sam)

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