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Wirtschaft

Bayer baut Stellen ab

Bayer schließt im Zuge seines Konzernumbaus ein Werk zur Herstellung von Pflanzenschutzmitteln in den USA. Der Standort in Woodbine im US-Bundesstaat Georgia werde dichtgemacht, zudem sollen im Ort Institute in West Virginia mehrere Produktionsanlagen stillgelegt werden, teilte der Pharma- und Chemiekonzern am Dienstagabend mit. Insgesamt werden 300 Stellen wegfallen. Die Einmalkosten für die Maßnahmen bezifferte das Leverkusener Unternehmen auf 200 Millionen Euro. Die Umbaumaßnahmen sind Teil des radikalen Sparprogramms, dass der neue Bayer-Chef Marijen Dekkers Mitte November angekündigt hatte. Dabei sollen insgesamt 4500 Arbeitsplätze wegfallen und ab 2013 rund 800 Millionen Euro pro Jahr eingespart werden. Bayer hat in der Pflanzenschutzsparte CropScience ebenso wie im Pharmabereich mit der Konkurrenz durch billigere Nachahmermittel zu kämpfen.